Der Plan von CDU, SPD und Grünen, die Abgeordnetenbezüge statt um 500 nun „nur“ noch um 250 Euro anzuheben, stößt bei der Fraktion DIE LINKE im Landtag NRW ebenfalls auf Widerstand. Denn weiterhin bleibt das Grundproblem bestehen, dass den Abgeordneten auf Kosten der Steuerzahler/-innen die Altersvorsorge über Gebühr finanziert wird. „Egal ob 250 oder 500 Euro, Fakt ist: Keine normale Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer hat die Möglichkeit, sich aus allgemeinen Geldern zu bedienen, wenn ihr oder ihm mitgeteilt wird, dass die Altersvorsorge nicht so hoch ausfällt wie zunächst erhofft“, empört sich Ralf Michalowsky, Mitglied der Fraktion DIE LINKE im Hauptausschuss des Landtags.
Abgeordnete dürften nicht privilegiert werden, sondern müssten genauso behandelt werden wie alle anderen Teile der Bevölkerung auch, sagte Michalowsky weiter. „Darum muss der Plan der Diätenerhöhung vollständig vom Tisch.“ Der Vorschlag, nun „nur“ um 250 Euro zu erhöhen sei ohnehin dem Druck der Öffentlichkeit und der Fraktion DIE LINKE geschuldet. „Die morgige Anhörung zu diesem Thema ist auf unseren Antrag angesetzt worden“, erinnerte Michalowsky. „Wir haben von Anfang an klar gemacht, dass diese Bereicherung auf Kosten der Allgemeinheit mit uns nicht zu machen ist.“
Die Fraktion will nicht nur die Diätenerhöhung verhindern, sondern prüft derzeit weiterhin Mittel und Wege, um die Abgeordneten zur Einzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung anstelle in ein privatwirtschaftliches Versorgungswerk, das am Kapitalmarkt operiert, zu verpflichten.
Die gesamte Fraktion DIE LINKE hat den erweiterten Euro-Rettungsschirm abgelehnt und gegen den Antrag der Bundesregierung gestimmt.
Auch der erweiterte EU-Rettungsschirm ist kein geeignetes Mittel zur Überwindung der Krise, sondern setzt die gescheiterte neoliberale Finanzpolitik fort. Während Banken und Finanzinvestoren geschützt werden, werden den Krisenländern Rettungsringe aus Blei zugeworfen. Dort sollen die Werktätigen mit Lohn- und Rentenkürzungen und dem größten Sozialabbau der europäischen Nachkriegsgeschichte für die Spekulationen der Privatbanken bezahlen. In Deutschland werden die Steuerzahler in Haftung für die Milliardenschweren Garantien genommen. Diese Politik beschleunigt die Umverteilung von unten nach oben und setzt so eine zentrale Krisenursache fort. Die Spardiktate verhindern eine ökonomische Belebung der Krisenländer, es sind keine effektiven Maßnahmen zur Überwindung der wirtschaftlichen Ungleichgewichte in Eurozone und EU vorgesehen. Das Argument der Koalition – auch von SPD und Grünen - es gehe mit dem Rettungsschirm darum, „Europa zu retten“ ist daher schlicht falsch.
DIE LINKE hat auch gegen den erweiterten Rettungsschirm gestimmt, weil man die Krise nur lösen kann, wenn man das Casino schließt und die Spekulanten an die Kette legt. Die Banken gehören unter öffentliche Kontrolle durch Verstaatlichung. Die Staaten müssen sich unabhängig von den Kapitalmärkten über eine Bank für öffentliche Anleihen finanzieren können. Die Finanzmärkte müssen endlich streng reguliert werden. Und die Verursacher und Profiteure der Krise müssen zur Kasse gebeten werden durch eine EU-weite Vermögensabgabe für Superreiche, durch eine Finanztransaktionssteuer und durch eine Beteiligung großer privater Gläubiger.
Nach Auskunft des Bundesfinanzministers haftet Deutschland im Rahmen der von der Bundesregierung geplanten Aufstockung des Rettungsschirms EFSF neben den 211 Milliarden Euro zusätzlich für Zinsen. Laut der Deutschen Bank könnten im Haftungsfall so insgesamt bis zu 400 Milliarden Euro an Kosten auf Deutschland zukommen.
Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf, zu erfahren, wer für diese Kosten aufkommen soll. DIE LINKE hat die Bundesregierung aufgefordert, noch vor der Bundestagsabstimmung über die Aufstockung des EFSF eine verbindliche Garantieerklärung dahingehend abzugeben, dass im Haftungsfall des Euro-Rettungsschirms Löhne, Renten und Sozialleistungen nicht gekürzt, Massensteuern nicht erhöht werden und das Geld der Sparerinnen und Sparer sicher ist. Die Bundesregierung lehnte die geforderte Garantieerklärung ab.

Erklärung der Historischen Kommission der Partei DIE LINKE
Diese Erklärung wurde nach Diskussion in der Historischen Kommission der Partei DIE LINKE am 14. Juni 2011 vom Sprecherrat verabschiedet.
2. August 2011
Schluss mit Friede - Freude - Eierkuchen!
Duisburg und viele andere Städte erheben eine Steuer auf Hotelbetten und bessern die Einnahmen der Städte nicht unerheblich auf. Die Gladbecker LINKE macht nun den Vorschlag, bauliche Objekte in der Stadt, die sich über Jahre zu Schandflecken entwickelt haben, mit einer Steuer zu belegen. Ratsherr Franz Kruse dazu: "Vielleicht entsteht dadurch der nötige Druck zur Lösung dieser Probleme."
In Art 14 Abs. 2 des Grundgesetzes heißt es: "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."
"Davon kann bei mindestens zwei Objekten, dem ehemaligen Möbelparadies in Butendorf und dem Hochhaus an der Schwechater Str. 38 in Rentfort-Nord, nicht die Rede sein", betont der Gladbecker Landtagsabgeordnete Ralf Michalowsky, "allerdings sollte mit den Zusatzeinnahmen aus der Steuer nicht der städtische Haushalt saniert werden. Wir könnten uns gut vorstellen, dass damit Stadtbildverschönerungen im Umfeld dieser Schandflecken als Ausgleich vorgenommen werden."
Aber nicht nur diese Objekte sind den Gladbecker LINKEN ein Dorn im Auge; wer einmal mit dem Rad durch die Stadtteile fährt, wird viele leerstehende Wohnhäuser entdecken. Häuser, deren Außenanlagen völlig verwildert sind und denen man ansieht, dass sie schon über Jahre unbewohnt sind. Diese Wohnhäuser und ungepflegte, leere Schaufenster an den leerstehenden Geschäftslokalen, z.B. in Brauck REWE an der Horster Str., das Lokal am Rosenhügeler Markt, das ehemalige Autohaus Lueg, lassen darauf schließen, dass den Besitzern ein ansprechendes Stadbild völlig egal ist. "Vielleicht muss diese Gleichgültigkeit die Eigentümer erst Geld kosten, damit sie ihre Pflicht gegenüber dem Gemeinwohl ernst nehmen", meint Michalowsky.
Franz Kruse: " Es wird sehr viel über die Verschönerung der Innenstadt diskutiert. Das soll Kunden in die Stadt locken und bringt eventuell bessere Umsätze. Investitionen und daraus resultierende Steuermehreinanhmen halten sich aber allenfalls die Waage. Die Menschen wohnen jedoch auch in den Stadtteilen und haben ständig diese Ruinen vor Augen. Die Lebensfreude sinkt ebenso wie der Wert des umliegenden Grundbesitzes. Das muss sich ändern."
"Friede, Freude, Eierkuchen hilft auf die Dauer nicht weiter, die Probleme bestehen seit Jahrzehnten und müssen endlich gelöst werden", so Kruse und Michalowsky.
Eine fraktionsübergreifende Mehrheit von CDU, SPD und Grünen hat heute den Schulkonsens beschlossen und damit eventuelle fatale Folgen für die Kommunen in Kauf genommen. Statt der noch im Wahlkampf propagierten "Eine Schule für alle" zum gemeinsamen Lernen soll mit der Sekundarschule als eine Art Gymnasium ohne Oberstufe sogar eine fünfte Schulform das Chaos perfekt machen. weiterlesen

Die GWG will 175 Wohnungen verkaufen, doch welche? Das fragen sich alle GWG Mieter. Der Antrag der LINKEN, durch ausdrücklich öffentliche Behandlung des Themas im Stadtrat für Transparenz zu sorgen, ist abgelehnt worden. Doch nicht nur das: die CDU setzte mit einem Geschäftsordnungstrick erstmalig durch, dass noch nicht einmal öffentlich darüber geredet werden darf, ob das Thema zumindest in geheimer Sitzung behandelt wird. weiterlesen
Drei Wochen lang war die Gladbeckerin Mary Gay Praktikantin im Düsseldorfer Landtag bei der Fraktion DIE LINKE. Die 15-jährige Schülerin der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule bekam dabei Einblicke in den Alltag einer Welt, die die meisten Bürgerinnen und Bürger nur aus den Medien kennen. weiterlesen
Ralf Michalowsky, MdL der Partei DIE LINKE für Gladbeck und Dorsten, zu den aktuellen Neuwahlspekulationen:
ROT-GRÜN ist am Ende, Hannelore Kraft mit ihrem politischen Latein ebenfalls!
SCHWARZ-GELB klagt vor dem Verfassungsgericht gegen die Verschuldungspolitik der derzeitigen Regierung und hat es in der letzten Wahlperiode, als Rüttgers unsere Steuergelder verbraten durfte, genauso gemacht. Im Kern will SCHWARZ-GELB schon jetzt die Schuldenbremse einführen!
Das Problem will ROT-GRÜN nun durch Neuwahlen lösen. Das Ganze ist ein Treppenwitz!
Mit 13,0% lag die Arbeitslosenquote in Gladbeck im Februar deutlich über dem Bundestrend (7,9 %). Dabei handelt es sich wohlgemerkt um die "offiziellen" und damit politisch schöngerechneten Zahlen. Die tatsächliche Arbeitslosigkeit liegt dabei deutlich höher. weiterlesen
Neue Erkenntnisse verlangen Handeln der Stadt
Die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Gladbeck bringt einen Dringlichkeitsantrag mit dem Thema Planfeststellung zur A52 in Gladbeck an Bürgermeister Roland ein. Hintergrund ist, dass nach einem Artikel der Bottroper WAZ das Planfeststellungsverfahren überraschenderweise im Herbst 2011 zum Ausbau der Autobahn eröffnet werden soll. Ebenso liegen neue Erkenntnisse zur Verkehrbelastung und Umweltauswirkung vor. Es ist zu erwarten, dass insbesondere Gladbeck davon negativ betroffen ist. Als Konsequenz fordert DIE LINKE erneut, dass ein Planfeststellungsverfahren des Bottroper Abschnittes wegen der direkten Betroffenheit Gladbecks nicht nur in Bottrop durchgeführt werden darf.
Den Antrag finden Sie hier
Franz Kruse und Olaf Jung erarbeiten Konzept

In einer gemeinsamen Erklärung beziehen Franz Kruse und Olaf Jung, beide Ratsherren der Fraktion DIE LINKE in Gladbeck, Stellung zum Nahverkehrsplan im Kreis Recklinghausen und der daraus erfolgenden Überarbeitung des Busliniennetzes in Gladbeck. Jung ist im auch Referent für Verkehrspolitik der Linksfraktion im Landtag von NRW.
Sie weisen auf die soziale Bedeutung des Öffentlichen Personennahverkehrs für die Region hin und benennen zahlreiche Probleme, die sich täglich für Nutzer von Bus und Bahn (nicht nur) in Gladbeck ergeben. Anschließend erläutern sie detailliert, wie die wichtigsten Linien effektiv und flächendenkend das gesamte Stadtgebiet für alle Gladbeckerinnen und Gladbecker ihrer Meinung nach versorgen könnten. Den Text finden Sie hier
Pressemitteilung von Olaf Jung

Mit zwei Kleinen Anfragen die sich mit dem Neubau der A52 und des Ruhralleetunnel befassen hat sich DIE LINKE im Landtag NRW an die Landesregierung gewandt. Nachdem die Bundesregierung im letzten Jahr in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion zusätzliche Mittel für einen angemessenen Tunnel in Gladbeck und ein Landschaftsverträglicher gestaltetes Autobahnkreuz ausgeschlossen hat, wurde diese Auffassung am durch Bundesminister Dr. Peter Raumsauer am 14.01.2011 bestätigt. weiterlesen

Ralf Michalowsky wendet sich mit einem kritischen Gruß an die Gladbecker Bürgerinnen und Bürger. Im Gegensatz zu unserem Stadtoberhaupt sieht er dem Jahr 2011 für Gladbeck mit gemischten Gefühlen entgegen. Als Beleg führt er unter anderem die faktische Schönrechnerei durch Statistiktricks bei den Gladbecker Arbeitslosenzahlen, die angeblich zu hohen Gewerbesteuern, die katastrophale Situation unserer Innenstadt sowie einige andere Verfehlungen der Politik auf. Trotz alledem wünscht Michalowsky allen Gladbeckern natürlich ein schönes neues Jahr 2011Der ganze Text hier

Ralf Michalowsky bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich ihr Landesparlament mal von innen an zu schauen. Mögliche Termine sind Freitag, der 04. Februar und Samstag, der 02. April 2011. Die Teilnehmerzahl ist jedoch begrenzt, daher melden Sie sich bitte frühzeitig an. Weitere Informationen hier
Ratsherr Franz Kruse nimmt Stellung

Eine undemokratische Kommission hat sich selber eingesetzt und hat es vorgegeben: Der Kreis Recklinghausen und seine Städte haben gefälligst brutalstmöglich zu sparen. Noch weiß niemand genau wie; keiner weiß welche Maßnahmen genau folgen werden und welche Auswirkungen das auf die Städte haben wird. Doch die großen Mehrheitsfraktionen in den Städten beschließen, dass sie alles mitmachen werden —komme was da mag. So schafft sich die Demokratie selber ab. Auch in Gladbeck…weiter

Zum wiederholten Mal holt die Junge Union in volksverhetzender Weise zum Schlag gegen die sozial Benachteiligten in unserer Gesellschaft aus. Holger Winterfeld, der die Bürgerschaft in „die sich auf Kosten der Gesellschaft ausruhende Bevölkerung“ und „die arbeitende Bevölkerung - die Frühaufsteher, die Steuerzahler, die Leistungsträger“ aufspaltet, offenbart in diesem Outing sein, die Grenze des faschistoiden erreichendes Gedankengut. Unverständlicherweise stellt er sich damit gegen seine eigene Partei, die im VRR zusammen mit den Grünen das Sozialticket beschlossen hat.

Am 07. Oktober startet der inzwischen 3. Jugendlandtag in Düsseldorf. Jeder Landtagsabgeordnete kann zu diesem Zweck einen politikinteressierten Menschen zwischen 15 und 20 Jahren entsenden, der ihn dort vertritt und eigenständig teilnimmt. An drei Tagen werden dann 181 "kleine Abgeordnete" politische Themen diskutieren, deren Beschlüsse dann sogar in die Ausschüsse der "Großen" weitergeleitet und behandelt werden.

Zur Berichterstattung über den für weitere vier Jahre gesicherten Bestand der Bahnlinie RB 43 nach Dortmund schreibt Olaf Jung, Fraktionsvorsitzender DER LINKEN in Gladbeck und Mitglied der Verbandsversammlung des RVR:
"Der öffentliche Personennahverkehr im Ruhrgebiet ist schon immer ein Stiefkind der Politik gewesen. Der traurige Zustand der RB 43 ist ein gutes Beispiel dafür. Chancen auf Fördermittel haben nach den geltenden Bestimmungen nur Strecken mit einer möglichst langen Bestandsgarantie. Der Weiterbestand der RB 43 bis 2015 ist ein erster kleiner Erfolg. Vermutlich wird aber in den fünf Jahren nicht in die Strecke oder in die Bahnhöfe investiert.
Zur Berichterstattung über den für weitere vier Jahre gesicherten Bestand der Bahnlinie RB 43 nach Dortmund schreibt Ralf Michalowsky, Landtagsabgeordneter der LINKEN für Gladbeck und Dorsten:
"Der Großraum Ruhrgebiet hat im Vergleich mit anderen Metropolen ein miserables Nahverkehrssystem. Ein ausgedünntes Streckennetz, viel zu lange Tackzeiten und hohe Fahrpreise führen dazu, dass man bedauert, nicht in Hamburg, Berlin oder München zu wohnen.
Der Stadtverband DIE LINKE. Gladbeck wird am Mittwoch, den 25.08.2010 im Mittendrin, Lambertistr. 7, eine Bürgerberatung zu Google Street View anbieten.
In der Zeit von 10 - 13 und 14 - 17 Uhr wird auch der Landtagsabgeordnete Ralf Michalowsky im Mittendrin beim Ausfüllen der Formulare Hilfe anbieten und die Bürger beraten. Der Internetkonzern Google
hat in den letzten Tagen die Frist für den Widerspruch um 4 Wochen verlängert.
Hier können Sie Ihr Haus in Street View unkenntlich machen lassen:

Zum Vorhaben der Bundesregierung, die kommunale Gewerbesteuer abzuschaffen, sagt Ralf Michalowsky, Landtagsabgeordneter der LINKEN für Gladbeck und Dorsten:
"Im Jahre 2009 machte die Gewerbesteuer mehr als 40 Prozent der Einnahmen der NRW-Gemeinden aus. Die Gemeinden stehen zunehmend unter finanziellem Druck und werden ihrer Handlungsfähigkeit beraubt. In dieser Situation eine der wichtigsten Einnahmequellen schließen zu wollen, kann nur als schlechter Witz bezeichnet werden. Städten wie Gladbeck und Dorsten, die von Haushaltssicherungskonzepten bedroht sind, wird damit der Gnadenstoß gegeben.
Zum 6. Mal in Folge wollen Neofaschisten anlässlich des Antikriegstages durch Dortmund marschieren.
Für den 4. September mobilisieren sie europaweit in die Ruhrgebietsmetropole. Nach dem erfolgreich verhinderten Großaufmarsch der Neonazis in Dresden gilt der so genannte „Nationale Antikriegstag“ in Dortmund als wichtigste Nagelprobe der so genannten „Autonomen Nationalisten“ bundesweit.
Die Schillerschule soll nach den Vorstellungen der Stadtverwaltung ab Schuljahr 2011/12 auslaufend aufgelöst werden. Die verbleibenden Klassenverbände der Schillerschule sollen ab dem Schuljahr 2013/14 die Schule am Rosenhügel besuchen.
„Das Land NRW gibt über das Programm „Soziale Stadt Brauck“ viel Geld in Brauck aus, weil sie Brauck als Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf erkannt hat. Mit viel Geld will das Land die sozialen Probleme in diesem Stadtteil in den Griff bekommen und will die Infrastruktur im Stadtteil zu erneuern. An diesem Prozess beteiligen sich über den runden Tisch Brauck auch viele Bürger aus Brauck. Die Stadt selbst wird nun diesen guten Prozess durch die Schließung der einzigen Grundschule im Stadtteil nachhaltig stören“, erläutert der LINKE Ratsherr Franz Kruse.
„Im Stadtteil Brauck hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Familien mit kleinen Kindern oder auch dem Wunsch nach Kindern haben sich in den Neubaugebieten in Brauck angesiedelt. Die nähe zu den Kindergärten und der Schillerschule hat bei vielen Familien eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für Brauck gespielt“, so Rüdiger Jurkosek, Sprecher der LINKEN in Gladbeck.
„DIE LINKE befasst sich intensiv mit dem künftigen Bedarf an weiterführenden Schulen in Gladbeck und hat festgestellt, dass sich an unserer Schullandschaft grundlegendes ändern muss. Bei den Grundschulen gilt für DIE LINKE „kurze Beine, kurze Wege“. Ein Stadtteil, so groß wie Brauck, ohne eine eigene Grundschule ist weder Familien- noch Kinderfreundlich“, befürchtet Olaf Jung, Fraktionsvorsitzender der LINKEN in Gladbeck.

Am Samstag, 17. April 2010, eröffnete die Ratsfraktion DIE LINKE ihre Geschäftsstelle in Gladbeck. Bürgermeister Ulrich Roland, der erste Beigeordnete Rainer Weichelt, Vertreter und Vertreterinnen von SPD, CDU, Grünen und Sozialer Liste, von Gewerkschaften, lokalen Vereinen und Mitglieder der LINKEN nahmen an der Eröffnung des in der Fußgängerzone gelegenen Büros teil.
Die Geschäftsstelle der Gladbecker LINKEN soll Anlaufpunkt für Gewerkschaften, soziale Bewegungen, linke Initiativen und für die Menschen vor Ort sein und dabei helfen, sich mit ihnen gemeinsam für eine sozial und ökologisch gerechte und friedliche Politik einzusetzen.
Anwesend war u.a. auch der Landestagskandidat der LINKEN für den Wahlkreis Gladbeck/Dorsten und stellvertretende Landessprecher Ralf Michalowsky.



Wer in der ersten Sitzung die Themen “DDR, Sparzwang, Verfassungsschutz” und eben nicht “Bildungspolitik, Sozialpolitik, Kommunalfinanzen, Bürgerrechte und Bundesrat” besprechen will, der will auch keine ernsthafte Koalition.
Die Bundesregierung sieht unter Bezugnahme auf die UVS nur eine Galerielösung als finanzierbar. Auch ein landschaftsverträglicher Bau des Autobahnkreuzes Essen/Gladbeck wird aus Kostengründen abgelehnt.
Das gigantische Autobahnkreuz soll unverändert Grundlage des Planfeststellungsverfahren bleiben.

Die Regierung Merkel/Westerwelle verübt mit ihren Streichvorhaben einen Anschlag auf den sozialen Frieden und die Demokratie im Land. Dagegen kann es nur eines geben: breiten öffentlichen Widerstand. Eine solche Kürzungs- und Umverteilungskoalition sollten wir uns sparen.

Junge Familien nicht noch stärker unter Druck setzen
Der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, zeigte sich entsetzt über die Ergebnisse der Sparklausur der Bundesregierung: „Hier wird eindeutig am falschen Ende gespart. Besonders der Wegfall des Elterngelds für Hartz-IV-Empfänger ist ein Skandal. Dadurch wird die Situation junger, arbeitsloser Eltern und insbesondere der Alleinerziehenden massiv verschlechtert.“

DIE LINKE fordert die unverzügliche und unumkehrbare Stilllegung aller Atomkraftwerke in Deutschland. „Ein Ausstieg innerhalb der nächsten Wahlperiode ist machbar. Die Pannen-Meiler Krümmel und Brunsbüttel dürfen nicht wieder ans Netz gehen. Bereits 2010 können die acht ältesten und gefährlichsten Atomkraftwerke stillgelegt werden“, erklärt Hans-Kurt Hill zur Veröffentlichung des Konzepts „Atom-Stopp“.
In den meisten deutschen Städten und Ballungsräumen sind heute die Lärmwerte so hoch, dass die Betroffenen über erhebliche Belästigungen klagen. Besonders der Verkehrslärm wird als belästigend eingeschätzt. Der Straßenverkehrslärm ist unter den Lärmquellen der größte Stressverursacher. Rund 70 Prozent der deutschen Bevölkerung empfindet Straßenlärm als besonders störend.