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15. März 2010

Gladbeck: DIE LINKE verlangt mehr Transparenz

Ralf MichichalowskyDie NRW-Linken wollen im nächsten Landtag dafür sorgen, dass das Abstimmungsverhalten aller Abgeordneten veröffentlicht wird.

"Der gestrige Angriff des CDU-Kandidaten auf SPD und DGB zielt ins Leere, wenn er ausschließlich diese für die hohe Verschuldung der Kommunen verantwortlich machen will. Denn gerade CDU und FDP waren es in den letzten fünf Jahren, die für eine noch höhere Belastung der Kommunen gesorgt haben. Die Wählerinnen und Wähler haben ein Anrecht darauf zu erfahren, wie die Abgeordneten, denen sie ihre Stimme gaben, in Sachfragen abgestimmt haben. Nach dem Motto 'Keiner will's gewesen sein', soll künftig nicht mehr verfahren werden können", so der Landtagskandidat der Gladbecker LINKEN und Kandidat auf Platz 6 der Landesliste, Ralf Michalowsky.

"Sowohl im Deutschen Bundestag wie auch im Landtag von NRW werden Beschlüsse gefasst, die z. B. eine höhere Belastung der Kommunen beinhalten. Vor dem Hintergrund, dass mehr als 90 % der Städte und Gemeinden in NRW schon jetzt keinen ausgeglichenen Haushalt haben, muss endlich Tranzparenz geschaffen werden. Die Wählerinnen und Wähler sollen wissen, wer dafür verantwortlich ist und "ihren" Abgeordneten gegebenenfalls die Hammelbeine lang ziehen. Die NRW-Abgeordneten sollen für ihr Abstimmungsverhalten vor Ort gerade stehen", verlangt Michalowsky.

 

11. März 2010

Gladbeck macht mal wieder eine Rolle rückwärts

Ralf Michalowsky - Landtagskandidat DIE LINKE. Gladbeck"Während sich selbst die CDU geführten Bundesländer Hessen und Niedersachen vom dreigliederigen Schulsystem verabschieden und die Hauptschulen abschaffen, gelingt der Gladbecker Politik mal wieder die Rolle rückwärts", so der Landtagskandidat der LINKEN, Ralf Michalowsky.

In Hessen  wird es künftig neben dem Gymnasium nur noch eine "Mittelstufenschule" geben, in der die Kinder bis zur siebten Klasse gemeinsam unterrichtet werden, erst ab Klasse acht wird wieder zwischen Praxis- und Theorieorientierung unterschieden. Damit gibt es bereits dreizehn Bundesländer mit einem zweigliederigen Schulsystem.

Dem temporären Nachfragedefizit der Gesamtschule begegnet Schuldezernet Weichelt (SPD) mit der Kappung der Gesamtschule von 7 auf 6 Züge, um die beiden vorhandenen "Hauptschulen zu stärken", heißt es. "Klar, dass Weichelt jetzt den Jubel von rechts zu spüren bekommt. Insbesondere dem gymnasialen Studiendirektor Dahmen, der ein glühender Verfechter von Ersatzschulen ist, steht die Freude über den Rechtsruck der Gladbecker Schulpolitik ins Gesicht geschrieben", stellt Ralf Michalowsky fest.

An der Vorlage der SPD-Verwaltung, die schließlich auf eine Rot-Grüne Mehrheit baut, zeigt sich auch, wie ernst es die beiden Parteien mit ihren Landtagswahlprogrammen halten. Beide verfechten in den Programmen vehement "eine Schule für alle". Dazu hätten sie aber auch schon von 1995 bis 2005 Gelegenheit gehabt.

"Eine Unterstützung von Rot-Grün wird es durch DIE LINKE nach dem 9. Mai nur geben, wenn in der NRW-Schulpolitik die Weichen neu gestellt werden. Das ist einer der Punkte, von denen wir nicht abweichen werden", schließt Michalowsky.

3. Februar 2010

Gigantisches Autobahnkreuz mit bis zu 18 Spuren

Planung Straßen.NRW - Autobahnkreuz A2/A52 in Höhe der Brillenteiche (Ausschnitt)

Das gigantische Autobahnkreuz soll unverändert Grundlage des Planfeststellungsverfahren bleiben. Professor Dr. Martin Lühder, der die Stadt bei den Gesprächen mit Straßen.NRW unterstützt, konnte nichts Positives berichten.  Seine Vorschläge zur Vermeidung des Überwurfs im Autobahnkreuz und zum Anschluss des Gewerbegebietes Brauck werden mit Hinweis auf die Kosten verworfen. Da der geplante Bau der A44 von Velbert nach Ratingen etwa 90.000.000 Euro (70% Mehrkosten) teurer wird als erwartet muss in Gladbeck natürlich gespart werden.

"Bei diesem Vorgehen der Behörde ist zu befürchten, dass die Vorschläge von Professor Dr. Lühder in der gleichen Schublade abgelegt werden, in der schon das Gutachten von Professor Dr. Haller und die Pläne von Dipl.-Ing. Luggenhölscher verschwunden sind. Damit bleiben die Planungen für ein dreistöckiges Autobahnkreuz mit bis zu 18 Fahrspuren bestehen. Darüber soll ein 12m hoher Überwurf gebaut werden, um von Essen nach Oberhausen zu kommen. Im Falle der Umgehung Gladbecks könnte die Autobahnverknüpfung als Dreieck viel kleiner gebaut werden", so Ratsherr Olaf Jung.

Der Antrag von Ratsherr Jung (DIE LINKE), zu den Sitzungen des Haupt- und Finanzausschuss jeweils einen Vertreter des Unternehmerforums A52 und des Bürgerforums A52 zu den Ausschusssitzungen einzuladen, wenn der Bau der A 52 auf der Tagesordnung der Ausschusssitzung steht, wurde von SPD, CDU, Grüne, BIG und FDP abgelehnt.

 

21. November 2009

Ralf Michalowsky auf Platz 6 der Reserveliste gewählt

Ralf Michalowsky
Ralf Michalowsky

Der 59jährige Gladbecker Ralf Michalowsky wurde mit 54% im ersten Wahlgang auf Platz 6 der Liste gewählt. Er konnte sich dabei gegen 7 Mitbewerber durchsetzen. Der Wahlkreis Gladbeck/Dorsten wird nun voraussichtlich ab dem 9. Mai 2010 von zwei Landtagsabgeordneten vertreten. Der eine wird direkt im Wahlkreis gewählt und als zweiter kann Ralf Michalowsky über die Landesliste der LINKEN in den Landtag NRW einziehen.

Alle Wahl-Umfragen die zur Landtagswahl in NRW in den letzten zwei Jahren erhoben wurden sehen DIE LINKE. NRW sicher im Landtag. DIE LINKE. NRW kann nach aktuellen Umfragen mit 8 % rechnen, das ergibt 16 Mandate im Landtag; der Platz 6 gilt also als sicher.

Ralf Michalowsky ist seit einigen Jahren im Landesvorstand der Partei und dort stellv. Landesvorsitzender und Pressesprecher. Das Vertrauen vieler Mitglieder hat er sich durch die Vorbereitung der Kommunalwahl, die Leitung des kommunalpolitischen Arbeitskreises für ein Rahmenwahlprogramm und die Mitwirkung in der Wahlkampfleitung für die Kommunal- und Bundestagswahl erarbeitet.


 

20. Oktober 2009

Mut haben, für angemessenen Lohn kämpfen

Gudrun Erfurt
Gudrun Erfurt

Trotz der Krise boomt der Gebäudereinigungsmarkt, die Unternehmen machen weiter Gewinne. Da ist die Lohnerhöhung von 8,7%, für die die Reinigungskräfte streiten nur fair, das aktuelle Angebot der Arbeitgeberseite ist eine Lachnummer.            

„Von Arbeit muss man und frau leben können. Das ist in weiten Teilen der Gebäudereinigung schon jetzt nicht gewährleistet und die Versuche der Arbeitgeber, den Lohn noch weiter unter die bisherigen Mindestlöhne zu drücken, sind einfach eine Unverschämtheit“, so Gudrun Erfurt, Stadtverbandssprecherin die LINKEN in Gladbeck.                      

DIE LINKE hat sich deshalb ganz klar für einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn ausgesprochen und wird dies auch im Bundestag weiter einfordern. Im Sofortprogramm unserer Bundestagsfraktion und auch im Landtagswahlprogramm unserer Partei nimmt diese Forderung einen zentralen Platz ein.                              

Leider haben im neuen Bundestag die Parteien eine Mehrheit, die gesetzliche Mindestlöhne ablehnen und die eher bereit sind, Dumpinglöhne auch noch staatlich zu subventionieren. Daher ist es umso wichtiger, dass hier und heute auch für tarifliche Mindestlöhne gekämpft wird. Wenn die Reinigungskräfte Erfolg haben, werden die vielen Beschäftigten in anderen Branchen Mut haben, diesem Beispiel zu folgen.                    

Rüdiger Jurkosek, Sprecher der LINKEN in Gladbeck dazu: „Mut ist es, was wir in den bevorstehenden Zeiten ganz besonders brauchen. In den Koalitionsverhandlungen zwischen Union und FDP werden schon die nächsten Angriffe auf die Rechte der abhängig Beschäftigten vorbereitet. Wir werden in den nächsten Jahren erleben, dass immer mehr Menschen in ungesicherte und schlecht bezahlte Arbeitsverhältnisse gedrängt werden. Kündigungsschutz und Mitbestimmung werden wir verteidigen müssen, die kurzfristigen Wahlgeschenke, die Schwarz-Gelb jetzt vor der NRW-Landtagswahl schnell noch macht, werden wir teuer bezahlen müssen. Was wir wirklich brauchen, um aus der Krise herauszukommen, sind nicht Milliarden für Millionäre, sondern angemessen bezahlte und tariflich abgesicherte Jobs für Millionen!“                                   

 

23. September 2009

2,3 Millionen Euro neue Schulden

In der Haupt- und Finanzausschusssitzung am 21.09.1009 und in der Ratssitzung am 24.09.2008 werden jeweils in den Tagesordnungspunkten 8 bis 13 außer- oder überplanmäßige Ausgaben behandelt. Dies sind zusätzliche Ausgaben die bereits getätigt wurden, ohne den Rat zu informieren. Sie sind durch Dringlichkeitsentscheidungen genehmigt worden. Diese zusätzlichen Ausgaben summieren sich auf ca. 2,3 Millionen Euro. Nur Teile dieser Summe sind durch vorgesehene, aber nicht getätigte Ausgaben aus anderen Projekten gedeckt. Der Haupt- und Finanzausschuss hat die Dringlichkeiten alle genehmigt und nun soll noch der Rat den getroffenen Dringlichkeitsentscheidungen im Nachhinein zustimmen.

Dies gibt Anlass zu Fragen. DIE LINKE. Gladbeck wandte sich daher an den Bürgermeister der Stadt Gladbeck um, Antworten auf einige Fragen zu erhalten.

DIE LINKE möchte wissen seit wann war bekannt, dass es zu derartig hohen ungeplanten Ausgaben im Haushalt für 2009 kommen wird. Es stellt sich die Frage ob diese in Dringlichkeitsentscheidungen genehmigten Ausgaben alle Pflichtausgaben sind. Außerdem interessiert die Linken ob die im Haushaltsansatz für 2009 angesetzte Neuverschuldung eingehalten werden kann.

 

23. September 2009

Zum Start die größten Sauereien?

Rüdiger Jurkosek
Rüdiger Jurkosek

Es ist bekannt, dass neu gewählte Regierungen die größten Sauereien gleich nach der Wahl beschließen. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass das Rot-Grüne Gladbecker Überhangsbündnis, das seine Mehrheit einer Kapriole der Wahlarithmetik zu verdanken hat, diesen Grundsatz gleich in die Tat umsetzt.

"Seit rund 10 Jahren wehren sich die Gladbecker Grünen gegen den Unsinn der Beleuchtung des Gladbecker Stadtwaldes. DIE LINKE. Gladbeck übrigens auch. Nun, noch nicht mal richtig an der Macht, unterstützen die Grünen die Laternenallee plötzlich. Dieses Verhalten nennen sie Kompromiss, man kann es aber auch Wahlbetrug nennen", so Rüdiger Jurkosek, Sprecher der Gladbecker Linken.

Jurkosek weiter: " Es ist schon bemerkenswert, welche Schwerpunkte diese beiden Parteien setzen. Als wenn ihnen nicht bekannt wäre, dass in Gladbeck der Armutsvirus grassiert, die Innenstadt verödet und mache Straßen an die Zustände in den neuen Bundesländern gleich nach der Wende erinnern."

Olaf Jung, frisch gewähltes Ratsmitglied der Linken: "Selbst wenn die Grünen im Gegenzug nun die "Solarstadt Gladbeck" bekommen, eine Forderung übrigens, die alle Parteien unterstützen, bleibt festzuhalten: minus mal plus ergibt minus. Der ökologische Vorteil der einen Maßnahme wird durch die Beleuchtung des Waldes wieder aufgehoben. Nachhaltig sind daran lediglich die bleibenden Unterhaltskosten. Wenn Rot-Grün in den nächsten fünf Jahren so weiter macht, dann ist nicht viel positives zu Erwarten. Wer so mit dem Geld der Steuerzahler so umgeht, sollte unter Vermögensbetreuung gestellt werden. Aber das hat die Dienstaufsicht ja schon längst erkannt und ein Haushaltssicherungskonzept verlangt. Wie die Laternenallee mit ihren Folgekosten darin untergebracht werden soll haben Rot-Grün zu erklären.

 

16. September 2009

DIE LINKE trauert um Günter Nagel

Günter Nagel
Günter Nagel

Mit tiefer Trauer haben wir den Tod Günter Nagels zur Kenntnis nehmen müssen. Günter Nagel ist heute im Alter von 63 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. Mit Günter verlieren wir einen engagierten Mitstreiter und einen Freund.

Günter Nagel hat, gestützt auf langjährige Erfahrung, mit Hingabe und großem Verantwortungsgefühl am Aufbau und an der Weiterentwicklung unseres Stadtverbandes mitgewirkt. Dabei zeigte er einen starken Willen und den Mut auch Unbequemes zu sagen.

Wer ihn näher kannte, wird sich an seine Fürsorge, seine Liebe zu den Menschen und sein offenes Herz erinnern.

Er wird uns fehlen. Wir werden ihn nicht vergessen.

 

15. September 2009

Der Bund muss der Städten und Gemeinden finanzielle Hilfe leisten

Weil sie sich in der schwersten Finanzkrise seit Gründung der Bundesrepublik befinden, hatten Städte und Gemeinden vom Bund ein zehn Milliarden Euro schweres Sofortprogramm und die sofortige Senkung der Gewerbesteuerumlage gefordert. Dieses Anliegen  wurde von der Bundesregierung zurückgewiesen.
 
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28. August 2009

GWG ist unverzichtbar

In Gladbeck liegt das Problem darin, dass der Wohnraum nicht knapp, sondern übermäßig vorhanden ist. Viele Wohnungen stehen leer und das bei abnehmender Bevölkerung. Bei der GWG reiht sich seit mehr als 15 Jahren  ein Skandal an den nächsten, erst im letzten Jahr sind mehrere Millionen versickert. Und jetzt noch die Staatsanwaltschaft im Haus. „Warum sollen wir uns damit herumärgern, wofür brauchen wir überhaupt noch eine städtische Wohnungsbaugesellschaft?“, fragen sich viele Bürger.

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21. August 2009

Eine zweite Gesamtschule ist notwendig

Franz Kruse
Franz Kruse

Zur WAZ-Berichterstattung „2010 - ein Jahr der Entscheidungen“ und „Ein Jahr verschenkt“ nimmt Franz Kruse, Ratherr der LINKEN in Gladbeck, Stellung:
 
„In Gladbecks Hauptschulen bleiben die Eingangsklassen leer, weil die Eltern ihre Kinder lieber zur Gesamtschule schicken. Dadurch ist die Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule in Rentfort-Nord völlig überlaufen. Jedes Jahr müssen Kinder in doppelter Klassenstärke abgewiesen werden. Aber die Oberstufe dieser Gesamtschule ab Klasse 11 ist schlecht besucht, dort fehlen Schüler. Die Probleme könnten gelöst werden – wenn man denn wollte.

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9. Juni 2009

Neuer Aldi-Markt läßt Stadtteilzentren verkümmern

Ralf Michalowsky
Ralf Michalowsky

Wenige Wochen vor der Eröffnung des neuen Aldi-Marktes in Schultendorf, auf dem Gelände des ehemaligen Hotels Schultenhof, meldet sich DIE LINKE besorgt zu Wort.

"Für die Bürger in Schultendorf und diejenigen, die mobil sind, ist der neue Aldi-Markt in Schultendorf sicherlich ein Gewinn. Inzwischen sickert aber durch, dass die beiden alten Aldi-Märkte in Alt-Rentfort auf der Hegestrasse und in Zweckel auf der Feldhauser Str. durch den neuen Markt ersetzt und geschlossen werden sollen", so der Bürgermeisterkandidat der LINKEN, Ralf Michalowsky.

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1. Juni 2009

Gleiches Geld für gleichwertige Arbeit!

Martina Pestke
Martina Pestke

Zum Streik für einen Tarifvertrag zur betrieblichen Gesundheitsförderung und eine bessere Entlohnung im Sozial- und Erziehungsdienst nimmt Martina Pestke, Spitzenkandidatin der LINKEN in Gladbeck, Stellung:

„DIE LINKE. Gladbeck unterstützt ausdrücklich die berechtigten Forderungen der Erzieherinnen und sozial Arbeitenden auf bessere und gesunde Arbeitbedingungen und eine angemessene Entlohnung. Die Arbeitsbelastungen und Anforderungen der hauptsächlich weiblichen Beschäftigten in diesem gesellschaftlich wichtigen Arbeitsbereich sind in den letzten Jahren immens gewachsen....

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Etwa 300 Erzieherinnen und Erzieher demonstriertem am 20.05.2009 vor dem Rathaus

27. Mai 2009

Schützenvereine raus aus Schulen!

Im Zuge der tragischen Ereignisse von Winnenden ist eine öffentliche Diskussion um die räumliche Nähe von Schießanlagen und Schulen entstanden.

„Die Tätigkeit der Sportschützenvereine ist als solche nicht zu beanstanden. Es stellt sich jedoch die Frage, inwieweit das Vorhandensein von Waffen, Uniformen und Schießständen im direkten Schulumfeld auf einige Schüler einen negativen Einfluss nimmt. Diesen Kindern und Jugendlichen muss der Kontakt zu Waffen, Uniformen und Militärischem soweit wie möglich erschwert werden. Schule muss ein Lern-, Lehr- und Lebensort sein, an dem alle Kinder und Jugendlichen angst- und gewaltfrei lernen, um nach dem Abschluss der Schule ein ebensolches Leben zu führen“, so der LINKE Ratsherr Franz Kruse.

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19. Mai 2009

DIE LINKE. Gladbeck solidarisiert sich mit streikenden Erzieher/innen

In Gladbeck blieben heute und vielleicht in den nächsten Wochen noch länger städtische Kindertageseinrichtungen geschlossen. Die Erzieher/innen und Sozialpädagog(inn)en, die am 14.05.2009 per Urabstimmung ihre Streikbereitschaft bekundeten, kämpfen für einen Gesundheitstarifvertrag und eine bessere Entlohnung. DIE LINKE. Gladbeck erklärt den Demonstrierenden und Streikenden ihre Solidarität und Unterstützung bei der Durchsetzung ihrer Forderungen.

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16. Mai 2009

In Gladbeck laufen die Uhren rückwärts

Bürgermeister und Schuldezernent (beide SPD) für neuen Schießstand an Gesamtschule

Während im ganzen Land die Diskussionen über Schießstände in und an Schulen in eine eher ablehnende Richtung laufen, will die Stadt Gladbeck eine neue Schießsportanlage direkt an eine Gesamtschule anbauen. Schulministerin Barbara Sommer hatte in der vergangenen Woche die überregionale Diskussion angestoßen und sich gegen Schießsportanlagen in Schulen ausgesprochen.

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13. April 2009

DIE LINKE fordert echte Frauenförderung in der Stadtverwaltung ein

Die Frauenförderung in der Stadtverwaltung kann als gescheitert gelten, so DIE LINKE. Gladbeck. Bis auf einige Placeboarbeitskreise tut sich nichts, was Frauen in Führungspositionen helfen könnte. Daran sind die derzeitige Ratsmehrheit und der SPD-Bürgermeister nicht unschuldig. Bei der Besetzung der Position des Sozialdezernenten durch den verdienten SPD-Genossen Weichelt, wurde vor einem Jahr wieder die Chance verspielt, eine Frau ins Dezernentenkollegium zu wählen.

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21. März 2009

Nach Winnenden: endlich über präventive Massnahmen nachdenken - Schützenvereine raus aus Schulen!

"Warum hat ein junger Mensch, der das Leben vor sich hat, diese unsinnige Gewalttat begangen; der Ruf nach elektronischen Einlasskontrollen an Schulen löst nicht die Probleme von Kindern und Jugendlichen. Unser Mitgefühl und unsere Gedanken sind bei den Familien und Freunden  der Getöteten, wir trauern mit ihnen", so Gudrun Erfurt, Sprecherin DIE LINKE. Gladbeck, zu dem Amoklauf eines Jugendlichen in Winnenden.

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11. März 2009

Mut haben - Kindern endlich gleiche Chancen geben!

Seit langem erhebt DIE LINKE. Gladbeck die Forderung nach einer zweiten Gesamtschule.  Weil uns dies sehr wichtig ist, haben wir unsere Forderung auch in das Kommunalwahlprogramm aufgenommen. In unserem Wahlprogramm ist nachzulesen, dass wir uns außer für die Schaffung flächendeckender Angebote der Ganztagskinderbetreuung sowie Grundschulen mit festen Öffnungszeiten und Ganztagsschulen auch für eine Gesamtschule für den Gladbecker Süden einsetzen.

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20. Februar 2009

Vorschläge der Partei DIE LINKE. Gladbeck zum Konjunkturpaket II

Konjunkturpaket II

Auch DIE LINKE. Gladbeck beteiligt sich daran sinnvolle Verwendungen für die Mittel des Konjunkturpaketes II zu finden.

Bürgermeisterkandidat Ralf Michalowsky schlägt vor möglichst viele Turnhallendächer mit solarthermischen Anlagen zur Duschwasserbereitung und Heizungsunterstützung auszurüsten. „Im Gegensatz zur Fotovoltaik gilt  die Solarthermie als Maßnahme zur energetischen Sanierung und leistet einen Beitrag zur CO2-Minderung. Gerade bei großem Bedarf an Warmwasser, wie er durch den Duschwasserbedarf in Sporthallen gegeben ist, werfen solarthermische Anlagen Gewinn ab und würden so eine langfristige Einsparung für den städtischen Haushalt erbringen“, so Ralf Michalowsky.

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14. Februar 2009

Gladbecker Aufträge nur noch an sozial und ökologisch verantwortliche Unternehmen!

Auf Bundesebene wurde das Vergaberecht geändert. Soziale und umweltbezogene Kriterien sind bei der Vergabe öffentlicher Aufträge jetzt ausdrücklich zugelassen.

Darüber hinaus hat der Bundesgesetzgeber in seiner Gesetzesbegründung erklärt, dass international vereinbarte Grundprinzipien und Rechte, wie die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zwingender Bestandteil der Rechtsordnung sind. Diese sind damit auch beim Beschaffungs- und Vergabewesen verbindlich. 

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6. Februar 2009

Zukunftsinvestitionen müssen mehr sein als Bauprogramme! Der Abbau sozialer Zugangshürden im Bildungsbereich ist notwendig!

Das LINKE Team (von links: M. Ouaiauo, M. Pestke, R. Michalowsky, O. Jung, I. Wesselborg, F. Kruse und H. Böhler)

In der Gladbecker Kommunalpolitik herrscht Einvernehmen darüber, dass der Schwerpunkt bei der Verwendung der Zuwendungen des Konjunkturpakets im Bildungsbereich, also bei Schulen und Kindergärten liegen muss. Hierbei muss der dringendste Investitionsstau abgebaut und die zum Teil katastrophalen Zustände an Gladbecker Schulen beseitigt werden. Auch kommt der energetischen Gebäudesanierung eine wichtige Rolle zu. Die Verbesserung der Energieeffizienz ist schließlich in ökologischer Hinsicht und auch mittelfristig aus finanziellen Gründen geboten.

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10. Juli 2008

Gladbecker E-Mail-Adresse für alle BürgerInnen

Gladbecker Mailadresse für alle
Bald: ute.lang@gladbeck.de?

Erneut hat die Partei DIE LINKE einen Bürgerantrag an Bürgermeister Roland gestellt. DIE LINKE regt an, die Einrichtung eines E-Mail-Accounts mit der Endung "@gladbeck.de" zu ermöglichen. "Wir haben festgestellt, dass es in vielen Städten möglich ist, die Adresse ….@meinestadt.de zu buchen," schreibt der Sprecher der LINKEN, Rüdiger Jurkosek, an den Bürgermeister.

Jeder Bürger hat seine Post-Adresse in der Gemeinde, in der er wohnt. Peter Schneider bekommt seine Briefe an Peter Schneider, Marktplatz 4 in 45964 Gladbeck geschickt. Ganz anders sieht es dagegen bei der E-Mail aus: Jetzt heißt seine Adresse plötzlich z. B. "peter.schneider@t-online.de" oder pschneider@gmx.de.

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