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30. August 2009
Landtagswahlen
Kommunalwahlen
27. September 2009
Landtagswahl in Brandenburg
Bundestagswahl

DIE LINKE hat in Gladbeck am Sonntag viermal den Platz 3 belegt, bei der Landratswahl = 8,06 %, der Kreistagswahl = 8,27 %, der Bürgermeisterwahl = 5,22 % und der Wahl zum Rat der Stadt = 6,52 %. DIE LINKE freut sich über den größten Zugewinn aller Parteien bei den Wahlen zum Gladbecker Rat.
Im Rat der Stadt Gladbeck haben wir drei Mandate errungen und im Kreistag von Recklinghausen werden fünf VertreterInnen der LINKEN eine Fraktion bilden.
Dafür bedanken wir uns ganz herzlich bei Ihnen.
Angetreten ist DIE LINKE für soziale Gerechtigkeit; für den Erhalt, bzw. die Wiederherstellung der öffentlichen Daseinsvorsorge; gegen die Privatisierung kommunaler Unternehmen; für den Vorrang sozialer und kultureller Projekt in den Stadtteilen; für Chancengleichheit im Bildungswesen und ein flächendeckendes Gesamtschulsystem in unserer Stadt; für Ausbau der kostenlosen Kinderbetreuung; für ein gleichberechtigtes Miteinander der Kulturen; für eine soziale und ökologische Stadtendwicklung; und für kommunale Initiativen gegen die Finanznot der Städte und Gemeinden, der durch eine Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums zugunsten der materiell schwächeren Menschen und zugunsten der öffentlichen Aufgaben begegnet werden muss!
Dafür wird sich DIE LINKE in Gladbeck einsetzen. Dabei kann sich Übereinstimmung und Zusammenarbeit in der Sache mit anderen demokratischen Parteien ergeben. Vor allem wird DIE LINKE weiterhin Partnerin für die Menschen sein, die sich sozial, kulturell, antifaschistisch, ökologisch und bürgerrechtlich in Initiativen und Verbänden unserer Stadt engagieren.
Durch das Ergebnis zur Kommunalwahl gestärkt – und ebenso durch die Ergebnisse der Landtagswahlen in drei Bundesländern am gleichen Tag - wird DIE LINKE die „heiße Phase“ des Bundestagswahlkampfes bestreiten.

DIE LINKE. Gladbeck hat am Sonntag auf einer Mitgliederversammlung das Wahlprogramm und die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl mit hervorragendem Ergebnis gewählt. Mit einem überzeugenden und engagierten Team tritt die Partei für das Bürgermeisteramt und für den Stadtrat in allen 22 Wahlbezirken an.
Ralf Michalowsky, der stellvertretende Landessprecher der NRW-LINKEN, wurde einstimmig zum Bürgermeister Kandidaten gewählt. Der 58-jährige Diplom-Ökonom ist als Fachbereichsleiter in der Gladbecker VHS tätig.
Als Spitzenkandidatin für den Rat der Stadt wurde Martina Pestke gewählt. Die 45 jährige stellvertretende Personalratsvorsitzende der Kreisverwaltung Recklinghausen und Vorsitzende des Fachbereiches Gemeinden im ver.di Bezirks Emscher Lippe Nord repräsentiert die Verankerung der Partei im gewerkschaftlichen Spektrum.
Auf dem Platz zwei der Liste steht der 45-jährige Diplom-Ingenieur Olaf Jung. Zur Zeit ist er Pressesprecher der Gladbecker Linken. Olaf Jung verantwortet auch die Initiative „Ab-durch-die-Heege.de“ die sich kritisch mit dem geplanten Bau der A 52 befasst.
Platz drei belegt die 59-jährige Historikerin Gudrun Erfurt. Sie ist eine der SprecherInnen der LINKEN in Gladbeck und für DIE LINKE Mitglied des Kreistages Recklinghausen.
Auf Platz vier stellt DIE LINKE den Ratsherrn Franz Kruse auf. Der 54-jährige ist seit März 2008 Mitglied der Linken und als Ratsmitglied auch im Bau-/Planungsausschuss sowie im Rechnungsprüfungsausschuss vertreten.
Auf dem fünften Platz folgt Ingo Wesselborg (50), der Elektromeister und Mitglied des Betriesrates des Gladbecker Pilkington Werkes ist.
Platz sechs nimmt Herbert Böhler ein. Der 64-jährige Pensionär war zuletzt als selbständiger Bauleiter im Fassadenbau tätig.
Mit Mohammed Ouaiaou rundet ein 45-jähriger Magister für Germanistik, der als Dozent für Deutsch als Fremdsprache tätig ist, die aussichtsreichen Plätze und den besondern Charakter der Ratsliste ab.
Die Reserveliste umfasst 17 Kandidaten und Kandidatinnen. Außerdem tritt DIE LINKE in allen 22 Gladbecker Wahlbezirken mit Direktkandidatinnen und Direktkandidaten an. Im Wahlbezirk Zweckel kandidiert mit Jürgen Fehst, dem Betriebsratsvorsitzenden des Gladbecker Pilkington Werkes, auch ein profilierter IGBCE-Gewerkschaftler, der jedoch noch nicht Parteimitglied ist, für DIE LINKE.
Das Kommunalwahlprogramm der LINKEN in Gladbeck trägt den Titel: „Soziale und ökologische Politik - Neue Kraft für Gladbeck“. Schwerpunkte werden hier insbesondere im Bereich der Sozialpolitik, der Ökologie und der Stadtentwicklung gesetzt. DIE LINKE wendet sich mit konkreten Alternativen gegen jede soziale Spaltung Gladbecks und gegen die Ausgrenzung von Familien mit Migrationshintergrund. Weiterhin werden Vorschläge für mehr Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie sowie eine ökologische Stadtentwicklung gemacht.
DIE LINKE. Gladbeck geht mit einem engagierten Kandidatenteam und einem fundierten Programm gut gewappnet in die anstehenden Kommunalwahlen. Eines steht schon heute fest: Der Gladbecker Rat wird nach der Kommunalwahl um ein kräftiges Rot reicher!
Bürgermeisterkandidat - Reserveliste - Direktkandidaten

Bürgermeisterkandidat: Ralf Michalowsky
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Direktkandidaten zum Kreistag Recklinghausen
Kreiswahlbezirk 17 (Zweckel): Olaf Jung
Kreiswahlbezirk 18 (Mitte): Rüdiger Jurkosek
Kreiswahlbezirk 19 (Rentfort): Gudrun Erfurt
Kreiswahlbezirk 20 (Brauck): Franz Kruse
DirektkandidatInnen für den Rat der Stadt Gladbeck
1 Mitte I Günter Nagel
2 Mitte II Mohammed Ouaiaou
3 Mitte I Herbert Böhler
4 Mitte I Rüdiger Jurkosek
5 Mitte II Martina Pestke
6 Zweckel Jürgen Fehst
7 Zweckel Ralf Michalowsky
8 Zweckel Andreas Hoffmann
9 Zweckel Simone Jung
10 Rentford-Nord Eric Hantschel
11 Rentford-Nord Jens Miosga
12 Schultendorf Kerstin Knebel
13 Alt-Rentfort Peter Strücker
14 Ellinghorst Heribert Houben
15 Butendorf Olaf Jung
16 Butendorf Andreas Martin
17 Butendorf Arnold Weller
18 Brauck Franz Kruse
19 Brauck Johannes Balthaus
20 Brauck Andreas Reiling
21 Rosenhügel Gudrun Erfurt
22 Rosenhügel Robert Giebler

Auf der letzten Mitgliederversammlung der LINKEN in Gladbeck, in diesem Jahr, wurden wichtige Entscheidungen zur Vorbereitung der Kommunalwahl 2009 diskutiert.
Seit Mitte des Jahres hat eine Arbeitsgruppe an unserem Kommunalwahlprogramm gearbeitet, teilte Gudrun Erfurt, Sprecherin des Stadtverbandes mit. Gudrun Erfurt weiter: "Auf unserer Mitgliederversammlung am 25.01.2009 werden wir unser Wahlprogramm, das heute den letzten Feinschliff erhalten hat, beschließen."
Ratsherr Franz Kruse erläutert die wichtigsten Forderungen des Wahlprogramms: "Wir wollen in Gladbeck die Auswirkungen des unsozialen Hartz IV- Gesetzes so weit wie möglich kompensieren, wir sind für die Einführung eines Sozialtickets im öffentlichen Personen-Nahverkehr. Wir werden die ökologische Stadtentwicklung vorantreiben und sind für die Bekämpfung jeder Art von Diskriminierung. Es wird lokale Maßnahmen gegen Neonazis geben. Die Verfassungsklage gegen das Gemeindefinanzierungsgesetz unterstützt DIE LINKE, damit im Ruhrgebiet endlich wieder ausgeglichene Haushalte möglich werden und die Städte einen Spielraum für freiwillige Leistungen auch zugunsten derjenigen Bürger bekommen, die das am nötigsten brauchen."
Auf der Versammlung hat DIE LINKE. Gladbeck ausgiebig das Für und Wider eines eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im nächsten Juni diskutiert. Die Versammlung befürwortete mit großer Mehrheit die Nominierung eines eigenen Kandidaten und stellte an den stellvertretenden Landessprecher der Partei Ralf Michalowsky die einmütige Bitte, sich als Kandidat zur Verfügung zu stellen.
Auf der Mitgliederversammlung am 25.01.2009 werden auch die Kandidaten zur Kommunalwahl gewählt. Rüdiger Jurkosek, Sprecher der LINKEN in Gladbeck, dazu: "Wir werden in jedem Wahlkreis geeignete Kandidaten aufstellen. Unser Bürgermeisterkandidat kann mit einem motivierten, bürgernahen Team antreten."
Den positiven Trend bei ihrer Mitgliederentwicklung konnte DIE LINKE. Gladbeck auch in diesem Jahr, mit einer Steigerung der Mitglieder um 10%, fortsetzten. In ganz NRW fanden 2.590 neue Mitglieder den Weg in die Partei. Bei Anhalten dieser Entwicklung wird sich bis zum Tag der Kommunalwahl im Juni 2009 die politische Stimmung noch weiter zugunsten der LINKEN verschoben haben.

Auf zwei Veranstaltungen hat sich die LINKE für die kommenden Wahlen fit gemacht.
In Gladbeck hat die LINKE. Gladbeck auf ihrer Mitgliederversammlung am 17. Oktober 2008 ihren Vorstand neu gewählt.
In der harmonischen Sitzung wurden die bewährten SprecherInnen Gudrun Erfurt und Rüdiger Jurkosek einstimmig im Amt bestätigt. Ebenso einstimmig wurde Olaf Jung wiederum zum Pressesprecher gewählt.
Weil der bisherige Kassierer Andreas Martin aus Zeitgründen sein Amt nicht mehr weiterführen kann, wurde von der Versammlung Mohammed Ouaiaou die Zuständigkeit für die Finanzen der LINKEN übertragen.
Als Beisitzer wurden Martina Pestke, Franz Kruse und Ingo Wesselborg gewählt. Damit ist die Gladbecker LINKE für die kommenden Wahlen im nächsten Jahr in unserer Stadt gut aufgestellt.
Auch auf dem Landesparteitag der Partei DIE LINKE. NRW in Essen, ein Jahr nach der Gründung in der Zweckeler Maschinenhalle, ist seit dem Wochenende Gladbeck im Vorstand gut vertreten.
Katharina Schwabedissen und Wolfgang Zimmermann wurden zu gleichberechtigten SprecherInnen des Landesverbandes gewählt. Landesschatzmeisterin Nina Eumann und Landesgeschäftsführer Günter Blocks wurden bestätigt.
Mit Ralf Michalowsky wurde am Wochenende auf dem Essener Landesparteitag ein Gladbecker mit dem besten Ergebnis zum stellvertretenden Landessprecher (Anm.: entspr. dem stellvertretenden Landesvorsitz) in den geschäftsführenden Landesvorstand gewählt. Er wird weiterhin auch das Amt des Pressesprechers der Landespartei ausüben. In seiner Bewerbungsrede forderte Ralf Michalowsky, den Raubtierkapitalismus zu beerdigen. „Die 300 reichsten Deutschen haben im vergangenen Jahr ihr Vermögen um 85 Milliarden Euro gesteigert. Dieser unermessliche Reichtum einiger weniger basiert auch darauf, dass sie Menschen unterhalb des Mindestlohns für sich schuften lassen. Wir müssen zu den Totengräbern des Raubtierkapitalismus werden! Und wer da sagt, dass sei verfassungsfeindlich, dem sage ich: Verfassungsfeinde sind diejenigen, die hartnäckig und über Jahrzehnte die bestehende Verfassung missachten. Im Grundgesetz steht nichts vom Kapitalismus – der ist nicht vorgeschrieben! Da steht stattdessen, dass Eigentum verpflichtet, davon sehe ich aber nicht viel!“, so Ralf Michalowsky in seiner Rede.
Weitere Mitglieder des geschäftsführenden Landesvorstandes sind Bärbel Beuermann, Ingrid Remmers und Hemmut Manz.
Es gab viele Gesichter von Neumitgliedern auf dem Landesparteitag, daran wird sich DIE LINKE aber gewöhnen müssen. Derzeit treten der Linken in NRW jede Woche 60 neue Mitglieder bei. Landesweit gibt es jetzt 7.250 Mitglieder. Das entspricht einem Zuwachs von 60 Prozent innerhalb eines Jahres. Die 240 Delegierten verabschiedeten das kommunale Rahmenwahlprogramm für NRW mit großer Mehrheit.
Auf der letzten Gladbecker Mitgliederversammlung besprach DIE LINKE die politischen Prognosen für NRW. Auch wenn DIE LINKE in Bayern an diesem Wochenende den Einzug ins Parlament knapp verpasst hat, schauen wir in NRW mit viel Optimismus auf die kommende Kommunalwahl. Alle Meinungsumfragen versprechen für DIE LINKE in NRW den flächendeckenden Einzug in die Stadträte und Kreistage. In Gladbeck, eine der Linken Hochburgen im Revier, erwarten wir ein zweistelliges Ergebnis. Damit können wir neben CDU und SPD zur drittstärksten Fraktion im Stadtrat werden und künftig ein gewichtiges Wort in Gladbeck mitreden.
Unser Kommunalwahlprogramm ist aufgestellt und wird zurzeit redaktionell bearbeitet. Bis zum Jahresende werden wir auch klären, ob wir zur Bürgermeisterwahl mit einem eigenen Kandidaten ins Rennen gehen. Anfang nächsten Jahres wird dann gegebenenfalls unser Kandidat benannt, zeitgleich mit der Veröffentlichung unseres Kommunalwahlprogramms. Nicht ganz ausgeschlossen ist, dass wir unseren Wählern lediglich eine Wahlempfehlung für den Bürgermeisterkandidaten einer anderen Partei geben werden. Deshalb wollen wir auf jeden Fall erst die Nominierung der beiden großen Parteien abwarten.
Mit Sorge betrachten wir, dass der Ton zwischen CDU und SPD immer aggressiver wird. Bei früheren Wahlen haben die Partei- und Fraktionsvorsitzenden schon mal eine Vereinbarung über Fairness im Wahlkampf getroffen. Dies sollte auch dieses Mal vereinbart werden, um die Gladbecker Bürger nicht durch die Gehässigkeiten eines Schmutzwahlkampfes gänzlich von der Wahl abzuschrecken.