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WASG Gladbeck beim Gründungsparteitag „DIE LINKE.“ in Berlin dabei

Als Delegierte der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) fährt der Gladbecker Sprecher Rüdiger Jurkosek am Wochenende zum Gründungsparteitag nach Berlin, um die neue Partei „DIE LINKE.“ aus der Taufe zu heben.

„Viele soziale Errungenschaften gehen den Berg runter, beim Abbau der Arbeitslosigkeit tut sich nicht wirklich etwas. Den Vermögenden und Großkonzernen geht es immer besser, während die Armut stetig steigt. Das schreit gerade nach einer neuen starken Linken, die den Bürgern, insbesondere den Arbeitnehmern, Arbeitslosen und Rentnern, endlich mal wieder eine Stimme gibt“, mit diesen Worten begründet Rüdiger Jurkosek, die Vereinigung zwischen WASG und Linkspartei zu einer gesamtdeutschen Partei, die den Namen „DIE LINKE.“ tragen wird.

Jurkosek macht kein Hehl draus, dass er bei der Wahl des Parteivorsitzenden Oskar Lafontaine seine Stimme geben wird. Lafontaine und Lothar Bisky werden im Falle ihrer Wahl eine Doppelspitze bilden.

Im Stadtverband Gladbeck wird auf der Gründungsversammlung am 21. August ein neuer Stadtverband „DIE LINKE.“ entstehen. Der Vorstand wird dann ebenso neu gewählt. Bis dahin wird der bisherige Vorstand als Übergangsvorstand die Aufgaben wahrnehmen. Mehr Infos im Internet unter www.dielinke-gladbeck.de

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Oskar Lafontaine kommt nach Castrop-Rauxel

Eine Woche nach dem Vereinigungsparteitag in Berlin kommt Oskar Lafontaine zu einem „Vereinigungs/Familien/Kinderfest“ nach Castrop-Rauxel.

Oskar wird am 22.6.2007 im Castrop-Rauxel ins AGORA-Zentrum etwa 2 Stunden Zeit mitbringen und gegen 15.00 Uhr zu uns und den hoffentlich zahlreichen Besuchern sprechen. Das Vereinigungsfest dauert von 13 bis gegen 22 Uhr.

Alle nur möglichen Angebote für die Verpflegung werden gemacht, von den obligatorischen Bratwürstchen bis zu selbstgebackenem Kuchen. Von der Erbsensuppe bis zum griechischen Salat ist alles da.

Ihr solltet auch da sein. Ihr seid jedenfalls herzlich eingeladen. Wir rechnen mit ca. 1000 Teilnehmern. Wenn Ihr aus jedem Kreisverband mit zwei besetzten Autos kommt, hätten wir einen guten „Schnitt“ aus den Kreisverbänden.

Nutzen wir die Euphorie nach der Bremen-Wahl und dem Vereinigungsparteitag zu einer schönen politischen und auch wärmenden solidarischen Feier.

 

Aus für große Tunnellösung?

Informationsveranstaltung der Initiative Ab-durch-die-Heege.de zur A52
Informationsveranstaltung der Initiative Ab-durch-die-Heege.de zur A52

Großes Interesse zeigten etwa 40 Bürger am gestrigen Donnerstag im Fritz-Lange-Haus an der Ausbauplanung der A52. Die Initiative Ab-durch-die-Heege.de hatte zu einer Infoveranstaltung eingeladen. Kai Uwe Hirschheide vom Stadtplanungsamt stellte anhand von Schaubildern und Plänen die möglichen Ausbauvarianten dar.

Anschließend informierte Olaf Jung vonder Initiative über Belange des Immissionsschutzes und stellte Streckenabschnitte dar, an denen Lärm- und Feinstaubbelastungen, bei der bisherigen Planung, für die Anwohner problematisch werden können. Auch einige Änderungsvorschlage bezüglich des Anschlusses des Gewerbeparks-Brauck, zur Führung der Heegeumgehung und den Anschluß an die A2 wurden vorgestellt.

Hierbei wurde aufgezeigt, dass sich bei einer im Lärmschutz optimierten Heegeumgehung die Belastungssituation für etwa 90% der betroffenen Anwohner verbessern könnte. Bei Realisierung der Tunnel- oder Galerievariante würden nur 20% - 25% der Anwohner davon Profitieren.

Bei Realisierung der Heegeumgehung könnte die derzeitige B224 ausschließlich für den innerstädtischen Zubringerverkehr zur Autobahn A2 genutzt werden.
Den Rückbau der B224 konnten sich die Anwesenden gut vorstellen, dann ließe sich der Mühlenbach offen in der dann frei werden Fahrbahntrasse verlegen. Denn die Renaturierung des weitgehend verrohrten Baches wurde von der Schützenstraße bis in sein Quellgebiet wegen der Autobahnplanung bislang auf Eis gelegt.

Durch die Freigabe bisher versiegelter Flächen und den Wegfall der parallel zur A52 geplanten Anschlussstrasse für den Gewerbepark-Brauk fällt auch die Umweltbilanz positiver aus.

Die große Tunnellösung kann offenbar aus technischen und rechtlichen Gründen nicht Verwirklicht werden. Neue ADR-Tunnelrichtlinien die ab 2010 für Tunnel über 500m verbindlich gelten sehen Beschränkungen für Gefahrguttransporte vor bei bestimmten Risiken vor. Ein langer Tunnel in Gladbeck steht in mehreren Punkten mit der Verordnung in Konflikt. Denkbar wäre aber eine optimierte Galerielösung mit kürzeren Tunnelstrecken.

Die anwesenden betroffenen Bürger waren jedenfalls, wie die Initiative Ab-durch-die-Heege.de der Meinung, dass man die Heegelösung als Gladbeck entlastende Alternative ernsthaft in Erwägung ziehen sollte.

Wenn auch der Baubeginn noch in ferner Zukunft (5 - 8 Jahre) liegt, so fällt die Entscheidung über den Ausbau schon in den nächsten Monaten, denn bei Beginn des Planfeststellungsverfahrens Mitte 2007 muss feststehen welche Variante geplant, geprüft und genehmigt werden soll. Es bleibt also nicht mehr viel Zeit für Gladbeck.

 

„DIE LINKE.“ formiert sich auch in Gladbeck

WASG Bundesparteitag macht Weg frei für eine Parteineugründung

Die Delegierten und zahlreiche Interessierte des Stadtverbandes Gladbeck der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) sind mit dem Ergebnis der Bundesparteitage von WASG und Linkspartei zufrieden. Beide Parteien tagten am Wochenende getrennt in den Dortmunder Westfallen-Hallen.
 
Rüdiger Jurkosek, der als Delegierter am Parteitag der WASG teilnahm, freut sich darüber, dass der Weg jetzt frei ist für die Ende März beginnende Urabstimmung unter den bundesweit 72.000 Mitgliedern beider Parteien. Sowohl die Gründungsdokumente, wie Bundessatzung, Schiedsordnung und programmatischen Eckpunkte, als auch der Verschmelzungsvertrag fanden breite Zustimmung. Zuvor wurden noch bis tief in die Nacht über strittige Punkte Kompromisse ausgearbeitet, bevor die  Delegierten diesen zustimmten.
 
„Die neue linke Partei hat sich das Thema soziale Gerechtigkeit und den Abbau der Massenarbeitslosigkeit auf die Fahnen geschrieben“, betont Jurkosek, und ergänzt: „Alle Parteien stehen für Sozialabbau. Wir stehen für eine andere Politik, wir stehen an der Seite der Arbeitnehmer, Arbeitslosen und Rentner.“
 
 „DIE LINKE.“ soll die neue Partei heißen. Nach der erfolgreichen Urabstimmung, die bis Mitte Mai andauert, findet bereits am 16. Juni in Berlin der Gründungsparteitag statt.
 
In den nächsten Wochen will der WASG Stadtverband Gladbeck bereits die Vorbereitungen für die Gründung der neuen Partei im Gladbeck treffen. „Bei den Kommunalwahlen in 2009 treten wir im gesamten Land NRW und natürlich auch in Gladbeck an“, sagt Jurkosek.

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Dieter Grasedieck (SPD) stimmte dreimal mit JA

Bundestag: Tornadoeinsätze, Rente mit 67, Gesundheitsreform

Die namentliche Abstimmung in der gestrigen Bundestagssitzung (Fr., 9.3.07) brachte es an den Tag. Der Abgeordnete für den Bundestagswahlkreis Bottrop/Gladbeck, Dieter Grasedieck (SPD), stimmte für "die Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an dem Einsatz einer Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe in Afghanistan unter Führung der NATO".

Bei zwei weiteren Abstimmungen über die Einführung des Renteneintrittalters mit 67 und die Gesundheitsreform unterstützte Grasedieck jeweils mit seinem JA den Sozialabbau. Gerade die Arbeiter und Angestellten im Emscher-Lippe-Land, die am Ende ihres z.T. harten Erwerbslebens nun mit weiteren Abschlägen rechnen müssen, werden für dieses Verhalten wenig Verständnis aufbringen können.

WASG-Pressesprecher Ralf Michalowsky dazu: "Es kann ja sein, dass sich der Abgeordnete hinter dem perfiden Titel der Gesetzesänderung versteckt - die Bundesregierung nannte den Gesetzentwurf heuchlerisch "Gesetz zur Verbesserung der Beschäftigungschancen älterer Menschen" - dann muss er sich aber fragen lassen, ob er die Änderung nicht gelesen und verstanden hat. Der mit dicken Pensionen als Oberstudiendirektor und Abgeordneter ausgestattet Politiker soll mal mit den Malochern auf Gladbecker und Bottroper Straßen darüber reden."

"Zivilisierte Staaten in der modernen Zeit dürfen sich nicht auf eine Außenpolitik und gar Kriegsführung einlassen, die auf die Eroberung von Rohstoffquellen und Absatzmärkten abzielt", warnt Michalowsky. Terror kann nicht mit Krieg und Terror bekämpft werden. Der Tornado-Einsatz bedeutet eine völlig neue Dimension der Kriegsbeteiligung, die die WASG nicht gut heißen kann.

 

Überschuldete Privatpersonen in Gladbeck

WASG und Linkspartei für Präventionsprojekt in Schulen und Betrieben

Ein Pressebericht in den letzten Tagen war für die Gladbecker WASG und die Linkspartei ein erneuter Anlass, über die zunehmende Überschuldung von Privathaushalten nachzudenken. Die Verschuldungsquote bei Privatpersonen liegt im Kreis Recklinghausen bei 4,3 % liegt. Gladbeck hat die höchste Arbeitslosenquote im Kreis Recklinghausen, deshalb liegt die Gladbecker Verschuldungsquote vermutlich höher als der Schnitt des Kreises.

Die beiden Parteien haben den Bürgermeister nun um die Beantwortung einiger Fragen gebeten.

1) Wie hoch ist die Verschuldungsquote in Gladbeck (in Prozenten und absoluten Zahlen)?

2) Gibt es Schätzungen zur Dunkelziffer der Privatverschuldungen?

3) Wie ist die Schuldnerberatung in Gladbeck personell besetzt und halten Sie die Personalstärke für angemessen?

4) Wie lange muss ein Schuldner nach einem Erstkontakt auf seinen Beratungstermin warten?

5) Kooperieren die Gladbecker Schuldnerberater mit der Arbeitsverwaltung dergestalt, dass sie helfen, das Vermittlungshemmnis "Überschuldung" zu beseitigen und wird die Gladbecker Schuldnerberatung dadurch aus Mitteln der Arbeitsverwaltung teilweise refinanziert, wie das in Nachbarstädten der Fall ist?

6) Gerade bei Kindern und Jugendlichen steigt die Verschuldungsquote überproportional. Ist die Gladbecker Schuldnerberatung in der Lage hier präventiv gegenzusteuern?

7) Welche Projekte, die sich an die Zielgruppe Kinder und Jugendliche richten, gibt es bereits? Sind diese Projekte dauerhaft angelegt?

8) Ist die Stadt Gladbeck bereit, ein breit angelegtes und flächendeckendes Präventionsprojekt in Kooperation mit dem Kinderschutzbund, der Verbraucherberatung, den Gewerkschaften, den Geldinstituten und weiteren möglichen Partnern zu starten?

9) Ist der Stadt Gladbeck bekannt, dass überschuldete Personen oft kein Girokonto mehr haben, weil die Banken und Kassen es verweigern. Welche Möglichkeiten sieht die Stadt Gladbeck diesem Personenkreis zu helfen?

WASG und Linkspartei hoffen darauf, dass die Stadtverwaltung die zunehmende Bedeutung dieses Problems erkennt und die vielen vorbildlichen Initiativen in anderen Städten zur Grundlage eigener Aktivitäten macht. Rüdiger Jurkosek, WASG-Stadtverbandsvorsitzender dazu: "Auch der Umgang mit Geld will gelernt sein, dabei spielt es keine Rolle, ob man viel oder wenig zur Verfügung hat. Gerade Jugendliche erliegen oft den Verlockungen der Werbung oder wollen in der Gruppe gleichziehen. Das führt zu immer mehr verschuldeten Jugendlichen."
Gudrun Erfurt von der Linkspartei ergänzt: "Beim zweiten großen Thema, der Gewaltprävention, sind schon Erfolge zu verzeichnen. Einige Schulen in anderen Städten haben schon die Schuldnerberatung durch ausgebildete Mitschüler. Das könnte ein Beispiel für Gladbeck sein."

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Gefährdete Jobs durch Rente mit 67

Die WASG unterstützt Protestaktionen der Gewerkschaften gegen Rentenkürzungen.

WASG-Pressemitteilung vom 22.1.07

Gefährdete Jobs durch Rente mit 67

Millionen von Jobs sind bedroht. Für Jüngere. Oma und Opa schuften bis 67 und die Enkel sind arbeitslos. Soll das die Zukunft sein? Regierung, Medien und Wirtschaft wollen Alt und Jung gegeneinander ausspielen, so die WASG Gladbeck. Dagegen will sich die WASG gemeinsam mit den Gewerkschaften wehren!

Die WASG unterstützt Protestaktionen der Gewerkschaften gegen Rentenkürzungen.

Mit tatkräftiger Unterstützung der WASG können die Gewerkschaften rechnen, wenn sie in den nächsten Tagen und Wochen gegen das Renteneintrittsalter mit 67 Jahren betriebliche und außerbetriebliche Aktionen durchführen, so der Gladbecker WASG-Sprecher Rüdiger Jurkosek. Die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) und Mitglieder der Linkspartei hatten bereits vor einem Jahr vor dem Reichstagsgebäude in Berlin dagegen protestiert, Arbeitnehmer erst mit 67 in Rente gehen zu lassen. Motto: "Rente mit 67 - Schämt euch!".

Die Anhebung des Eintrittsalters auf 67 bedeutet in Wahrheit eine massive Rentenkürzung durch die Hintertür. Wer nämlich nach den neuen Regeln mit 65 Jahren in Rente geht, muss ein Leben lang eine Kürzung von 7,2 Prozent hinnehmen - und das, obwohl die meisten Arbeitnehmer schon heute nicht bis 65 durchhalten. Zur Gesundung der Sozialversicherungssysteme wären jetzt kräftige Lohnerhöhungen, ein gesetzlicher Mindestlohn und vor allem die versprochenen Arbeitsplätze statt rumpfuschen an unseren Renten erforderlich, sagte Jurkosek. Das Vorhaben der Bundesregierung hält die WASG zudem für einen gesellschaftlichen Skandal, weil ihrer Meinung nach immer noch viele Jugendliche ohne Arbeit oder ohne Ausbildung dastehen oder sich in Maßnahmen der Berufsvorbereitung befinden, während ältere Arbeitnehmer zukünftig zwei Jahre länger arbeiten sollen. Wir sind sehr gespannt darauf, ob sich die hiesigen Bundestagsabgeordneten von SPD und CDU an den Werkstoren blicken lassen und den Arbeitnehmern dort erklären, dass sie ihnen die Rente kürzen wollen, so die WASG in ihrer Pressemitteilung.

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Die Linke. Gladbeck "Mittendrin"

Fraktions- und Parteibüro

Lambertistr. 7

45964 Gladbeck-Mitte

(Fußgängerzone neben Café Creme)

Tel. 0 20 43 - 3 78 22 40

 

Öffnungszeiten:*

Montag:    10:00 Uhr - 12:30 Uhr

Mittwoch: 16:00 Uhr - 18:00 Uhr

Freitag:     15:00 Uhr - 17:00 Uhr

 

Sozialberatung durch einen Anwalt:*

Mittwoch: 16:00 Uhr - 18:00 Uhr

 

Fraktionssitzung:*

Mittwoch: 18:00 Uhr

*(alle Termine nur außerhalb der NRW-Ferienzeiten)

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