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Energieberatung für Haushalte mit längerfristigen Stromsperren

Seit die staatliche Aufsicht der Strom- und Gastarife 2006 abgeschafft wurde, gibt es immer häufiger schwer durchschaubare Preiserhöhungen. Besonders einkommensschwache Haushalte sind von dieser Entwicklung massiv betroffen.

DIE LINKE. Gladbeck wandte sich daher am 18.03.2008 mit einigen Fragen an die ELE um in Erfahrung zu bringen inwiefern Gladbecker Bürger von der Situation betroffen sind.

Aus der Antwort der ELE geht hervor, dass im Jahr 2007 in Gladbeck etwa 600 Haushalte von Stromsperren betroffen waren. In der den meisten Fällen war die Stromsperre nach ein bis drei Tagen wieder aufgehoben. Nur in wenigen Fällen dauern die Stromsperren länger an und enden meist mit dem Ausbau des Zählers.

DIE LINKE. Gladbeck wendet sich jetzt mit der Bitte an den Bürgermeister, diesen von längerfristigen Stromsperren betroffenen Haushalte eine kostenlose Energieberatung zu ermöglichen.

Rüdiger Jurkosek, Sprecher der Gladbecker LINKEN dazu: "Diesen Haushalten sollte mit einer Energieberatung der sparsame Umgang mit Energie vermittelt werden. In jedem Haushalt gibt es Möglichkeiten Energie einzusparen. Mit den Ergebnissen der Energieberatung können die Vermieter eventuell dazu bewegt werden in eine effizientere Haustechnik zu Investieren."

Die betroffenen Haushalte würden durch eine Senkung ihrer Energiekosten mehr finanziellen Spielraum erhalten.

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Sozialtarif für Strom und Gas!

DIE LINKE. fordert einen Sozialtarif

Netze für Strom, Gas und Wasser in öffentliches Eigentum überführen!
DIE LINKE. Gladbeck: Wir fordern einen Sozialtarif!

Seit die staatliche Aufsicht der Strom- und Gastarife 2006 abgeschafft wurde, gibt es immer häufiger schwer durchschaubare Preiserhöhungen. Besonders einkommens-schwache Haushalte sind  von dieser Entwicklung massiv betroffen. In der Presse wird über zunehmende Zahlungsschwierigkeiten der privaten Kunden von örtlichen Energieversorgern berichtet. In NRW sollen mittlerweile 59.000 Haushalte von Stromsperren betroffen sein. DIE LINKE. Gladbeck hat sich in einem Schreiben an die ELE gewandt um zu erfahren wie sich die Situation in unserer Stadt darstellt. Im gesamten Versorgungsgebiet der ELE (Gladbeck, Bottrop, Gelsenkirchen) gibt es lt. WAZ-Bericht vom 18.3.08 bereits 7.900 abgeklemmte Haushalte.

Hierzu wurden folgende sechs Fragen an die ELE gerichtet:

1. Wie viele Haushalte in Gladbeck sind von Stromsperren betroffen?
2. Wie lange dauern diese Stromsperren durchschnittlich?
3. In wie fern berücksichtigen Sie die persönlichen Lebenslagen (Kleinkinder, Krankheit etc.) bei der Entscheidung den Strom zu sperren?
4. Wie viele Haushalte in Gladbeck sind mit ihren Zahlungen im Verzug?
5. Ist dieses Problem für Ihr Unternehmen, in diesem Umfang, eine neue Entwicklung?
6. In welchem Umfang bestanden Zahlungsprobleme Ihrer Kunden in den Jahren 1998 und 2003?

Hierzu erklärt Rüdiger Jurkosek, Stadtverbandssprecher der Partei DIE LINKE. Gladbeck: „Wir begrüßen, dass der Weltverbrauchertag die negativen Folgen dieser Entwicklung thematisiert. Wer unverschuldet in Zahlungsverzug gerät, darf nicht durch das Kappen der Stromversorgung bestraft werden. Ein Leben ohne Licht, heißes Wasser und warme Mahlzeiten ist unzumutbar! Die ELE muss ihre bisherige Vorgehensweise überdenken. Hier ist auch die Politik gefordert dafür zu sorgen, dass bei Zahlungsrückständen, individuelle Lösungen auf Ratenbasis ermöglicht werden“.

Doch dabei darf es nicht bleiben. „Die finanzielle Situation der Haushalte muss bereits bei der Preisgestaltung berücksichtigt werden“, so Gudrun Erfurt, Sprecherin der LINKEN in Gladbeck.

„Wir brauchen deshalb für einkommensschwache ELE Kunden Sozialtarife, die mit einer kostenlosen Energieberatung gekoppelt sein müssen.“ So Olaf Jung, Pressesprecher DIE LINKE. Gladbeck.

Ratsherr Franz Kruse fordert: „Angesichts der hohen Gewinne der Energiekonzerne ist ein Sozialtarif finanzierbar. Wir fordern den Gladbecker Stadtrat auf, dem Beispiel der Stadt Köln zu folgen. Dort hat der Rat die Energieversorger aufgefordert zu prüfen, wie ein Sozialtarif für Strom und Gas eingeführt werden kann!“

Und, was sagen Sie dazu?


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