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Anfrage zum Sachstand bei der Prüfung des Lärmschutzes am Sportplatz Zweckel

Bereits 2016 wurde im Sportausschuss die Situation der Sportanlage an der Dorstener Straße in Zweckel erörtert. Die Situation sollte unter Berücksichtigung von Lärmschutz, Parkplatzsituation sowie städtebaulicher Umsetzbarkeit/Verträglichkeit und Kosten neu betrachtet und bewertet werden. Dies sollte unter der Moderation von Prof. Hübner geschehen.

Im März dieses Jahres, also drei Jahre später, wurde das Thema erneut auf die Tagesordnung des Sportausschusses gesetzt. Dies führte lediglich zu der „Information“, dass es schlicht noch keine Informationen gebe:

Zitat aus der Niederschrift: „Der eingeleitete Entwicklungsprozess unter der Moderation von Prof. Horst Hübner unterlag bis jetzt der Vertraulichkeit. Es mache deshalb Sinn, erst an die Öffentlichkeit zu gehen, wenn die Fakten mit den unmittelbar Beteiligten abgestimmt und konsensfähig sind."

Aus durch besorgte Bürgeranfragen zur Zukunft der Sportanlage gegebenem Anlass stellt die Ratsfraktion DIE LINKE. Gladbeck folgende Fragen:

  • Welche „Beteiligten“, welche Gremien und Instanzen sind in den von Prof. Hübner moderierten „Entwicklungsprozess“ involviert?
  • In welcher Form gestaltet sich dieser Entwicklungsprozess?
  • Gibt es Arbeits- und oder Projektgruppen und – wenn ja –
    • Wer ist daran beteiligt?
    • Wie häufig tagen diese Arbeits- oder Projektgruppen?
    • Wie erfolgte die Einladung zu den einzelnen Sitzungen?
    • Wo können die Protokolle der Arbeitsgruppensitzungen eingesehen werden?
  • Warum findet der ganze Prozess nicht-öffentlich statt?
  • Warum gibt es auch nach 3 Jahren noch kein präsentables Ergebnis?
R. Weichelt, 1. Beigeordneter

Antwort der Verwaltung

Vorbemerkung:

Die Sportanlage an der Dorstener Straße lässt den vom Verein gewünschten Kunstrasenplatz aus Lärmschutzgründen nicht zu. Auch die Neuregelung der Sportanlagenlärmschutzverordnung Ende 2017 hat zu keinem anderen Ergebnis geführt.

Deshalb hat die Projektgruppe unter der Moderation von Prof. Hübner seit Anfang 2018 versucht, eine geeignete Perspektive für den Verein zu entwickeln. In den Fokus der Überlegungen sind dabei auch Grundstücke einbezogen, die sich nicht im Eigentum der Stadt Gladbeck befinden.

Eine öffentliche Befassung mit dem Thema ist erst dann möglich, wenn die betroffenen Grundstückseigentümer damit einverstanden sind.

Darüber hinaus müssen auf diesen fremden Grundstücken die Voraussetzungen für eine Machbarkeitsperspektive geschaffen werden (Lärmschutzgutachten pp.).

Vor dem Hintergrund beantworte ich die gestellten Fragen wie folgt:

Frage 1:

  • Prof. Hübner
  • Vertreter des/der: - SV Zweckel
  • Stadtsportverbandes
  • Sportverwaltung
  • Sportausschusses

Darüber hinaus sind in den Prozess externe Berater/Gutachter eingebunden.

Frage 2:

Der Entwicklungsprozess gestaltet sich positiv und konstruktiv zwischen allen Beteiligten.

Frage 3a:

Siehe Antwort zu 1)

Frage 3b:

Die o. g. Arbeitsgruppe hat dreimal getagt. Darüber hinaus gab es eine Vielzahl von Arbeitsgesprächen.

Frage 3c:

Schriftlich.

Frage 36:

Selbstverständlich wird in der Sportverwaltung eine Fachakte geführt.

Frage 4:

Zum einen wurde zwischen den Beteiligten an dem Entwicklungsprozess Vertraulichkeit vereinbart andererseits sind Eigentumsverhältnisse betroffen, die zurzeit eine öffentliche Beratung nicht zulassen.

Frage 5:

In einer so hoch verdichteten Stadt wie Gladbeck (über 2.100 Einwohner pro m2) gibt es wenig Freiflächen. Dies gilt auch für den Stadtteil Zweckel. Von daher gestaltet es sich überaus schwierig, bei dieser Ausgangslage den für eine Alternative/neue Sportanlage hohen Flächenbedarf zu decken. Dies wird auf rein städtischen Grundstücken kaum möglich sein. Aus diesem Grunde wird auch Grundbesitz, der nicht im Eigentum der Stadt Gladbeck steht, auf Geeignetheit geprüft. Alle Prozessbeteiligten sind dabei bemüht, ein sowohl im Interesse der Stadt liegendes und auch insbesondere des SV Zweckel angemessenes Ergebnis zu finden. Die Erfahrung zeigt, dass eine frühzeitige (zu frühe) Benennung etwaig geeigneter Flächen die Verabredung eines Ergebnisses erschweren kann. Hierfür bitte ich um Ihr sportkameradschaftliches Verständnis.


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