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Olaf Jung

Bahntrassen nicht im regionalen Radwegenetz berücksichtigt

Bild: Ingrid Wiechert

Die Städte Bottrop und Gladbeck haben sich intensiv bemüht die RAG-Trasse von Gladbeck nach Bottrop und die Gleisharfe von Bottrop über Gladbeck nach Gelsenkirchen-Horst als Radhauptwege ins regionale Radwegenetz aufzunehmen. Dies wurde von der Verwaltung des RVR abgelehnt, da sie für diese Routen nur eine Freizeitnutzung vermutet. 

Die Fraktion DIE LINKE im RVR hatte daher zur letzten Verbandsversammlung bei der Beschlussfassung über das regionale Radwegenetz beantragt diese Routen aufzunehmen. Die beiden von der LINKEN Fraktion zur Aufnahme in das Regionale Radwegenetz vorgeschlagenen Trassen erfüllen, auch nach den Zahlen des RVR, alle Voraussetzungen zur Einstufung als Radhauptweg. Leider wurde dieser Antrag nur von der FDP und den Piraten unterstützt, die Mehrheit von CDU, SPD und Grüne stimmte gegen die Aufnahme dieser Radwege.

Seit der Eröffnung der neuen Etappe des Radschnellweges in Mülheim wurden im Schnitt über 2.500 Radfahrer täglich an der Zählstelle auf dem RS1 gezählt. Dabei wurden in den vergangenen Wochen mehrfach die 4.000-Marke übersprungen. Zwei Mal wurden über 4.700 Radfahrer gezählt, einmal waren es fast 5000. Alle drei Spitzentermine waren Sonntage. Aus diesen wenigen Zahlen sollte doch jedem deutlich werden, dass Radwege, die am Wochenende auch touristisch genutzt werden, durchaus eine Alltagstauglichkeit besitzen. Den Luxus hier trennscharf unterscheiden zu wollen, können wir uns im eng bebauten Ruhrgebiet nicht leisten.

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