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Schulsanierungsstau

19. Februar 2016
Ralf Michalowsky Kommunalpolitik, Schulpolitik

David Sperl - Mitglied im Schulausschuss
David Sperl - Mitglied im Schulausschuss

Der WDR hat nach einer umfangreichen Befragung der Schulen in NRW festgestellt, dass diese einen massiven Sanierungsrückstau aufweisen. Zum Teil müssen sogar Eltern und Schüler in ihrer Schulzeit oder Freizeit ran um für ihre Klassenräume ein halbwegs angenehmes Lernumfeld zu schaffen.

Ratsfraktion DIE LINKE. Gladbeck ist der Meinung, dass auch eine gepflegte Schule sowie ein farblich gestaltetes Lernumfeld mit zum Lernerfolg beiträgt. Es kann ja nicht Aufgabe der Eltern sein die Pflichten des Landes Nordrhein-Westfalen wahr zu nehmen. David Sperl, Linken-Mitglied im Schulausschuss dazu: "Es muss Schluss damit sein das Bildungssystem kaputt zu sparen. Kinder und Jugendlichen haben ein Recht darauf in einem attraktiven Umfeld zu lernen, dazu gehören auch intakte Gebäude. Das Land muss die Kommunen finanziell so ausstatten, dass diese den Ansprüchen auch gerecht werden können."

Die NRW SPD so wie die NRW Grünen vertreten durch Schulministerin Silvia Löhrmann haben ein Versprechen abgegeben, „Kein Kind zurück lassen“. Nun zeigt sich jedoch, dass die Ministerin versagt hat. Kinder in armen Kommunen oder armen Stadtteilen werden sehr wohl zurückgelassen. Das alles obwohl das Land ein Steuerplus von 7,4 Prozent erzielte. NRW gibt im Bundesvergleich weitaus weniger für die Schulbildung aus wie andere Bundesländer. So gab NRW rund 5.700 € pro Schüler und Jahr aus, davon 800 € für Lernmaterial und rund 300 € für die Instandhaltung der Rest entfiel auf Personalkosten (stand 2013). Thüringen gab 8.100 € aus und Hamburg durchschnittlich für ihre Allgemeinbildenden Schulen 8.000 € aus (stand 2013).

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