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Ein Lied für die Demokratie

27. Mai 2016
Rüdiger Jurkosek Demokratie, Türkei

DIE LINKE. Gladbeck kritisiert das repressive Vorgehen der Gladbecker Verwaltung gegen die Organisatoren des Festivals demokratischer türkischer Musikgruppen. Opposition gegen Erdogan ist in der Türkei praktisch unmöglich, aber hier im demokratischen Deutschland sollte sie begrüßt werden. Statt dessen wird neuerdings auch in der EU und sogar in Gladbeck türkische Opposition bekämpft.

Gegen die Freiheit, hier bei uns auch die Lieder spielen zu dürfen, die in der Türkei mit Haft und Repressalien verfolgt werden, schreitet jetzt sogar der deutsche Verfassungsschutz ein. Die Stadt Gladbeck hat sich dem gefügt und sich auf Erdogan Linie begeben, ein Festival mit türkischer Oppositionsmusik ist hier unerwünscht. Einer Gesprächsbitte der Veranstalter hat sich die Verwaltung bisher verweigert. Die Besitzer des Festivalgeländes - finanziell abhängig von den Finanzzuwendungen der Stadt - werden eingeschüchtert.

DIE LINKE. Gladbeck erklärt sich solidarisch mit mit den linken Oppositionsparteien in der Türkei und verurteilt ebenso wie die Musikgruppe "Grup Yorum" das Machtgehabe des türkischen Präsidenten Erdogan. Das restriktive Handeln des Gladbecker Bürgermeisters und seiner Verwaltung gegen die Musikgruppe offenbart einmal mehr die mangelhafte demokratische Grundhaltung der Gladbecker Stadtspitze. Wenn doch Herr Roland auf die Ergebnisse der Gladbecker Bürgerebegehren so befolgen würde wie die Meinung des Staatsschutzes!


Rüdiger Jurkosek,

Sprecher DIE LINKE. Gladbeck 

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