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Katholische Kirche kümmert sich immer noch um das ungeborene Leben

27. November 2016
Rüdiger Jurkosek Krankenhäuser, Gesundheitspolitik

Viele Gladbeckerinnen und Gladbecker haben das Engagement der Elterninitiative zur Erhaltung der Geburtsabteilung im St. Barbara Hospital unterstützt. Aus wirtschaftlichen Gründen haben die Gesellschafter des Krankenhauses beschlossen, die Entbindungsstation zum Jahresende zu schließen. Bis zum 23. Dezember werden noch Schwangere aufgenommen. Ab dem 24. Dezember, dem heiligen Abend, werden diese Türen dann geschlossen sein. Selbst Maria und Josef, würden sie in unseren Zeit leben, würden an der Tür dieser christlichen Einrichtung abgewiesen werden.

Der Stadtgesellschaft könnte wohl kaum auf fatalere Weise deutlich gemacht werden, dass sich hier eine kirchliche Einrichtung aus der sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung verabschiedet. Nach dem Rückzug der katholischen Gemeinden aus vielen Gladbecker Kindergärten wird jetzt die Unterstützung für Schwangere und Säuglinge im Krankenhaus der Lamberti-Gemeinde eingestellt. Es ist eine dramatische Entwicklung und ein schwerer Verlust für die - jetzt nicht mehr ganz so - familienfreundliche Stadt Gladbeck.

So wie bisher kann es in der Gesundheitspolitik aber nicht weitergehen. Aus Sicht der LINKEN ist zur Sicherung einer wohnortnahen Versorgung eine bedarfsgerechte Krankenhausplanung und die auskömmliche Finanzierung der Krankenhäuser erforderlich, hier sind Bundes- und Landesregierung gefordert. Gerade angesichts der steigenden Geburtenzahlen und der Überlastung vieler anderer Geburtsabteilungen wird DIE LINKE alles versuchen um eine Weiterführung der Geburtshilfe in Gladbeck zu erreichen.
Mit freundlichen Grüßen

Rüdiger Jurkosek, DIELINKE. GLADBECK

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