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Alles was rechts ist...

DIE LINKE informiert über die "Neue Rechte" im Ruhrgebiet

Stefan Dolge / Stefan Dolge
Max Adelmann Sprecher von "Essen stellt sich quer"
Max Adelmann, Sprecher von "Essen stellt sich quer"

Über neuere Entwicklungen in der rechtsextremen Szene im Ruhrgebiet und drumherum - Gruppen, Organisationen und deren Verbindungen, wird auf Einladung der Gladbecker LINKEN der 62jährige Essener Max Adelmann referieren. Der parteilose Adelmann engagiert sich seit neun Jahren im Anti-Rechts-Bündnisses "Essen stellt sich quer", ist seit 2014 der Sprecher des Bündnisses und gilt als profunder Kenner der rechten Szene des Ruhrgebietes.

Adelmann: "Die Lage ist gefährlicher als noch vor ein paar Jahren. In den 1960ern hatten wir einen zeitlich befristeten Aufschwung der NPD, Anfang der 1990er gab es die Republikaner, aber dann war es lange ruhig. Mittlerweile zieht sich – nicht zuletzt wegen der AfD – so etwas wie ein Riss durch die Gesellschaft. Sprechchöre für Adolf Hitler und offen gezeigte Hitlergrüße, das war stets das große „Igitt!“ in der Gesellschaft und bei Demos überhaupt nicht denkbar. Chemnitz hat gezeigt: In Teilen der unzufriedenen Bevölkerung wird das inzwischen akzeptiert. Chemnitz ist zwar nicht mit Essen vergleichbar, aber wir merken auch, etwa in verschiedenen Diskussionsforen, dass bei politischen Themen immer ruppiger argumentiert wird."

DIE LINKE führt diese Veranstaltung in ihrem Partei- und Fraktionsbüro, Lambertistr. 7 durch. Der Eintritt ist frei.

Als Termin hat DIE LINKE bewußt den 6. April ausgewählt, wenn rechte Gruppen sich zu einer Kundgebung vor dem Gladbecker Rathaus versammeln.

Veranstaltungsbeginn ist 14 Uhr. Es wird Kaffee und Kuchen gereicht.

Anmeldungen unter Tel. (AB) 03212-1279974 sind willkommen.


 

Nazi-Demo am 6. April 2018 auf dem Willy-Brandt-Platz

Was können wir tun? Aufruf zum mitmachen!

Am 6. April soll um 14:00 Uhr eine Nazi-Demo auf dem Willy-Brand-Platz in Gladbeck stattfinden. Anstatt die Veranstaltung mit der obligatorischen Gegendemo für das öffentlichen Interesse auch noch aufzuwerten, haben wir uns ein paar Gedanken gemacht, was man stattdessen tun könnte.

Wir werden z.B. zeitgleich mit der Demo eine Informationsveranstaltung über die Neue Rechte in unserer Geschäftsstelle, Lambertistraße 7, anbieten. Als Referent wird uns Max Adelmann, ein anerkannter Fachmann zum Thema, zur Verfügung stehen.

Auch andere Vereine, Gruppierungen und Bündnisse könnten solche Gegenveranstaltungen anbieten und der Nazi-Demo damit das Publikum entziehen. Weitere Themen könnten sein: Entstehungsgeschichte des Nationalsozialismus, Film über den Holocaust, Vortrag über die Entstehung der neuen Rechten in Europa, etc.

Desweiteren könnte man den Demonstranten das Leben mit kleinen Nadelstichen schwer machen. Das setzt allerdings voraus, dass viele Bürger mitmachen.

  • Minimum an Parkplätzen. Der überwiegende Teil der rechten Szene wird von außerhalb Gladbecks anreisen. Ab 13 Uhr werden sie Parkplätze suchen. Wir sollten versuchen, legal so viele Parkplätze wie möglich zu blockieren. Vielleicht kann die Stadtverwaltung auch die Tiefgarage unter der Stadthalle geschlossen halten.
  • Keine Verpflegungsmöglichkeiten. Wir sollten versuchen, so viele Bäckereien, Backshops, Restaurants, Gaststätten und Cafés dazu zu bewegen, zwischen 13:30 uhr und 17:00 Uhr zu schließen. Die Tankstellen auf dem Weg zum Bahnhof sollten nur einen Nachtschalter öffnen.
  • Keine Toiletten.Die Toilette im Bahnhof West, im alten und neuen Rathaus sollten wegen Renovierung geschlossen werden. Wenn die gastronomischen Betriebe geschlossen sind, bietet sich hier keine Möglichkeit mehr, sich legal zu erleichtern.
  • Wir wollen euch nicht! Am Festplatz und an den Bahnhöfen sollten die Rechten mit Plakaten darauf hingewiesen werden, dass sie in Gladbeck unerwünscht sind.
  • ...

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, weitere Ideen sind willkommen und bitte macht alle mit!


 


Die Linke. Gladbeck "Mittendrin"

Fraktions- und Parteibüro

Lambertistr. 7

45964 Gladbeck-Mitte

(Fußgängerzone neben Café Creme)

Tel. 0 20 43 - 3 78 22 40

 

Öffnungszeiten:*

Montag:    10:00 Uhr - 12:30 Uhr

Mittwoch: 16:00 Uhr - 18:00 Uhr

Freitag:     15:00 Uhr - 17:00 Uhr

 

Sozialberatung durch einen Anwalt:*

Mittwoch: 16:00 Uhr - 18:00 Uhr

 

Fraktionssitzung:*

Mittwoch: 18:00 Uhr

*(alle Termine nur außerhalb der NRW-Ferienzeiten)

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