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Fahrradständer an unseren Schulen

erste Bilder bald mehr...

Gladbecks Schulen von Abschreckung bis Einladung

Felgenkiller _ für breite Reifen ungeeignet

Stellplatzsatzung in Gladbeck Wunsch und Wirklichkeit

Pressemitteilung

Alte Satzung unvollständig

25.06.2022 – Stellplatzsatzung – Die Verwaltung hat der Politik eine neue Stellplatzsatzung zur Entscheidung vorgelegt, die ab sofort gilt. Sie ist notwendig geworden, weil die alte nur eine Regelung für Stellplätze an Wohnhäusern und Wohnheimen vorsah, Einzelhandelsstandorte, Schulen, Sportstätten oder Krankenhäuser aber nicht berücksichtigte. Hier konnten die Investoren selbst über die Stellplatzzahl entscheiden. Mit der neuen Satzung soll die Inanspruchnahme des öffentlichen Raumes für das Abstellen von Fahrzeugen entlastet werden und dadurch anderen Nutzungen zur Verfügung stehen. Es soll deutlich werden, dass das Abstellen von KFZ und Fahrrädern auf Privatgrundstücken zu erfolgen hat.

Neue Stellplatzsatzung mit hohen Anforderungen an Fahrradabstellplätzen

Besonders der Gladbecker Einzelhandel fällt durch zu wenige und mangelhafte Fahrradabstellplätze auf. Auf Hinweise aus der Kundschaft oder von Vereinen wie dem ADFC reagiert er in der Regel nicht. Zukünftig ist er verpflichtet, an neuen Verkaufsfilialen für PKW und Fahrräder die gleiche Anzahl an Plätzen anzubieten (1 Platz für 30 qm Verkaufsfläche).

An Bürogebäuden müssen jetzt mehr Plätze für Fahrräder vorhanden sein (1 Platz je 30 qm Bürofläche) als für PKW. An allgemeinbildenden Schulen ist 1 Platz für je 2 Schüler/innen vorgesehen. Allerdings gilt die Satzung nur bei neuen Bauvorhaben, im Bestand gibt es keinerlei Anforderungen.

(Die Stellplatzsatzung kann unter Top 9 https://gladbeck.more-rubin1.de/meeting.php?id=ni_2022-StPlA-10 heruntergeladen werden.)

Doch auch in der Verantwortung der Stadt sieht es nicht viel besser aus. Die LINKE hat einen Blick auf die Abstellmöglichkeiten an den Gladbecker Schulen geworfen. Fazit ist, da ist noch einiger Nachholbedarf vorhanden.

Heisenberggymnasium

Hier war der Neubau des Schulgebäudes notwendig geworden, der seit 2021 genutzt wird. Nach neuer Satzung sind 25 Abstellplätze für KFZ und 350 für Fahrräder, davon 85 witterungsgeschützt, notwendig. Auf dem neuen Platz vor dem Schulgebäude befinden sich jetzt 120 Plätze für PKW und 165 Plätze für Fahrräder. Alle Fahrradabstellplätze sind minderwertige Felgenkiller und alle sind ohne Witterungsschutz. Faktisch sind es weniger Plätze, weil die Felgenklemmen viel zu eng stehen und zudem breite Reifen, die heute „in“ sind, dort nicht passen.

Da die Stadt Gladbeck für ein ausreichendes Stellplatzangebot verantwortlich ist, muss sie hier kritische Fragen zulassen. Warum sind die Anforderungen der neuen Stellplatzsatzung außer acht gelassen und warum hat man ein paar Jahre früher für die Anne-Frank-Realschule eine geradezu vorbildliche Anlage errichtet, die alle Anforderungen erfüllt? Dort gibt es ausreichend viele Plätze guter Qualität (Anlehnbügel) und witterungsgeschützte Plätze in einer Fahrradgarage. Auch in der Innenstadt hat man in den letzten Jahren für ein großes Angebot für Radfahrende gesorgt mit einem neuen Typ Anlehnbügeln, um einen Fahrraddiebstahl zu erschweren. Wenn das für Innenstadtbesucher geht, warum nicht auch für Schülerinnen und Schüler in Gladbeck?

Die Unterversorgung am Heisenberggymnasium hat die Ratsfraktion der Linken zum Anlass genommen, mit Bezug auf die neue Stellplatzsatzung Nachbesserung zu fordern. Dabei sollte man aus Sicht der LINKEN zunächst die vorhandenen Fahrradständer durch Anlehnbügel austauschen. Weiter sollte man die Zahl der Anlehnbügel auf die nach Satzung vorgesehene Zahl von 350 erweitern. Das kann , so DIE LINKE, auf einer Fläche erfolgen, die man heute für das Abstellen von PKW nutzt.

Zwei Seiten einer Medaille: Mindestlohn und Minijobs

JA 12€ Mindestlohn

NEIN zur Ausweitung der Minijobs

Am Freitag stimmt der Bundestag über die Erhöhung des Mindestlohns ab. Susanne Ferschl erklärt, warum die Linksfraktion für die Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro stimmt - wofür sie jahrelang gestritten hat - aber gleichzeitig gegen die damit verbundene Ausweitung der Minijobs durch die Ampel ankämpft

 

Wir stimmen dem Mindestlohnerhöhungsgesetz insgesamt zu, obwohl die Ampel-Koalition darin unsere langjährige Forderung nach einer Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro mit einer Ausweitung der Minijobs verbindet. Für uns ist aber auch klar: Wir geben erst Ruhe, wenn jede abhängige Beschäftigung ab dem ersten Euro der vollen Sozialversicherungspflicht unterliegt.

Minijobs („geringfügige Beschäftigungsverhältnisse“, sog. 450 Euro Jobs) sichern keine eigenständige Existenzgrundlage und man erwirbt keine Ansprüche in den sozialen Sicherungssystemen. Was es heißt, ohne Anspruch auf Arbeitslosen- oder Kurzarbeitergeld den Job zu verlieren, haben wir in der Pandemie gesehen. Außerdem werden Minijobs überdurchschnittlich häufig von Frauen ausgeübt, die auf diese Weise abhängig bleiben – vom Amt oder dem Partner. Ganz zu schweigen davon, welches Fachkräftepotential dadurch verloren geht. Auch deshalb fordern neben der Fraktion DIE LINKE auch Gewerkschaften und Forschungsinstitute, dass Minijobs eingedämmt werden müssen. Nichtsdestotrotz hält die Ampel-Koalition im Mindestlohnerhöhungsgesetz an der Ausweitung dieser Beschäftigungsform fest.
Für DIE LINKE ist das aus arbeitsmarkt- und gleichstellungspolitischer Sicht grundfalsch: Entgegen landläufiger Mythen sind die große Mehrheit der Minijobbenden gerade nicht Schülerinnen und Schüler, Studierende oder Rentnerinnen und Rentner. Vielmehr sind zwei Drittel der Minijobbenden im sogenannten Haupterwerbsalter von 25 bis 65 Jahre (65 Prozent). Fast die Hälfte dieser Gruppe ist ausschließlich im Minijob beschäftigt (46 Prozent). Das zeigt: Für viele Menschen ist er Bestandteil regulärer Einkommenssicherung und kein „Nebenverdienst“. Auch wenn die Ampel-Koalition die Verdienstgrenze an zehn Wochenstunden zum gesetzlichen Mindestlohn koppelt, mit einem Minijob kann niemals ein existenzsicherndes Einkommen erzielt werden. Damit Arbeit den Lebensunterhalt sichert und soziale Sicherheit im Bedarfsfall garantiert, darf es keine erzwungene Teilzeit geben und sie muss ab der ersten Stunde voll sozialversicherungspflichtig sein. Durch die geplante Ausweitung hingegen droht die weitere Verdrängung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung.

Auch im Hinblick auf die Durchsetzung der Mindestlohnerhöhung ist die Ausweitung von Minijobs ein Problem, denn im Betrieb fungieren diese Kleinstbeschäftigungsverhältnisse oft zur Tarnung von Schwarzarbeit. In der Kombination mit dem Verzicht auf eine tagesaktuelle, manipulationssichere Arbeitszeiterfassung wird ein scheunentorgroßes Schlupfloch für Mindestlohnbetrug offengehalten. DIE LINKE lehnt die Ausweitung und Dynamisierung von prekären Minijobs daher entschieden ab und plädiert dafür, die vernünftige Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro dafür zu nutzen, um reguläre, sozialversicherungspflichtige zu fördern und der Arbeit von Menschen den gebührenden Respekt zu zollen. Nein zu Minijobs, Ja zur Erhöhung des Mindestlohns.

Freifunkstandorte in Gladbeck 2022

Jahre zu spät

DIE LINE & ABI gemeinsame Presseerklärung

Mit Verwunderung haben Rüdiger Jurkosek Die Linke Gladbeck und Süleyman Kosar ABI Gladbeck den Antrag der CDU für die nächste Sitzung des Wirtschaftsförderung und Bauausschusses gelesen.
Flächendeckendes kabelloses Internet, im Volksmund auch „Weelahn“ genannt, fordert die CDU Ratsfraktion, sogar vor dem Schloss in Wittringen.
Leider zu spät, sagt die LINKE, sie versorgt schon seit sieben Jahren den fußläufigen Bereich der Lambertistraße mit „Freifunk“, aus dem Kreativamt wird ebenso immer noch der Jovy-Park mit freiem Netz versorgt, das sind drei (siehe Bild oben) von vielleicht sieben Freifunkstandorten die heute noch aktiv sind, erläutert Rüdiger Jurkosek Die Linke Gladbeck.
Pläne dieses Netz auf die ganze Innenstadt auszuweiten, wie von ABI und der LINKEN schon 2015 gefordert, wurden als undurchführbar abgetan. Dabei wären die Kosten einer flächendeckenden „Freifunkversorgung“ durch einmalig ca. 1000€ und ein wenig Engagement denkbar gering gewesen, so weiter Rüdiger Jurkosek Die Linke Gladbeck.

Was vor 7 Jahren eine gute Sache gewesen wäre braucht heute kaum ein Mensch mehr. Für „das kleine Internet zwischendurch“ reicht heute in der Regel das Datenvolumen unser Smart-Phons aus, größere Datenpakete braucht man weder in der Innenstadt, noch im Wittringer Wald. Will man es dennoch haben reicht ein Freifunkrouter im Schloss, Kosten ca. 50€, oder wie wäre es mit einem im CDU Büro, dann wären auch gleich die Kirchgänger in St. Lamberti versorgt fügte Süleyman Kosar ABI hinzu.
Wer seine Netfix Lieblingsserie streamen will, muss das auch nicht unbedingt im Wald erledigen, da sind sich Rüdiger Jurkosek und Süleyman Kosar einig.

LINKE AUF TOUR

Zum Oberhausener Friedensplatz per Rad

 

Zu einem Meinungsaustausch zum Radverkehr und anderen Themen mit kalten und warmen Getränken laden die Linken aus Gladbeck, Oberhausen und Bottrop ein. Am Samstag, den 23.4.22 beginnt die Radtour um 12 Uhr an der Geschäftsstelle in der Lambertistraße in Gladbeck. Die 40km lange Tour geht zunächst zum Quadrat nach Bottrop, wo sich die Teilnehmenden aus Bottrop anschließen, danach weiter über Sterkrade zum Friedensplatz in der Oberhausener Innenstadt. Nach längerer Pause mit vielen Gesprächen führt der Rückweg über das Centro und dem Tetraeder nach Gladbeck zurück. 

AB 12:00 Uhr _ Lambertistraße 7 - Teilnahme kostenlos.

Start: 23. April 22 um 12 Uhr Lambertistraße in Gladbeck, Zwischenstopp Museum Quadrat, Bottrop Im Stadtgarten 20 um 13 Uhr, Ziel Friedensplatz Oberhausen 15 Uhr, Ende in Gladbeck ca. 18 Uhr.

Barbara Greshake, Sängerin-Komponistin und Texterin
Rüdiger Jurkosek

!!! Progamänderung !!!

Barbara Greshake springt ein

Singer/Songwritermusik Kalle Moosherr, ursprünglich für Mittwoch den 20.04.2022 angekündigt ist leider verhindert. 

Wir freuen uns, dass die Sängerin, Kompnistin und Texterin Barbara Greshake die künstelerische Begleitung unserer Veranstalltung übernimmt. 

Neben Caren Lay, Bundestagsabgeordnete der LINKEN, sind ebenso Kandidat*Innen (GüntBlocks, Bottrop und Philipp Euler, Gladbeck)  am Mittwoch vor Ort und stehen für Fragen und und Gespräche zur Verfügung.

Caren Lay, MdB - DIE LINKE

Caren Lay, MdB

Mittwoch 20.04.2022 ab 15:00 Uhr - Lambertistraße Gladbeck

Linke nimmt neuen Schwung für den Landtagswahlkampf.

 

Mit neuem Schwung will die Linke ab Ostersamstag in den Wahlkampf starten.

Der neue Vorsitzende des Gladbecker Ortsverbandes Benedikt Jung lädt gemeinsam mit den beiden Landtagskandidaten für die Gladbecker Wahlkreise zu einem zwanglosen Grillevent am 16.04 um 10:30 Uhr zur Geschäftsstelle der LINKEn – dem „Mittendrin“ –, an die Lambertistraße 7. Die beiden Kandidaten Philipp Euler für Gladbeck/ Gelsenkirchen und Günter Blocks für Gladbeck/Bottrop freuen sich auf möglichst regen Besuch.

Am Mittwoch, dem 20.04 ab 15:00 Uhr darf die LINKE die MdB und Mitglied im Vorstand der Linken Caren Lay ab 15:00Uhr zu einer Kundgebung in Gladbeck begrüßen. Sowohl Care Lay als auch Landtagskandidat*Innen aus dem Kreis stellen sich den Fragen der Bürger*innen. Kulturell begleitet wird diese Veranstaltung von dem Musiker Kalle Moosherr.

Für eher sportliche Gemüter bietet sich die vergnügliche Radtour am 25. 04. ab 10:00 von Gladbeck zu den Oberhausener Genossen zum politischen Kaffeeklatsch an. Bottroper Genoss*Innen werden auf dem Weg nach Oberhausen aufgelesen.

Mit Vorfreude blickt die LINKE auf die kommenden 6 Wochen und wird alles für ein möglichst gutes Wahlergebnis geben.

Weltfrauentag 2022

Auszeit vom Alltag ! Die LINKE lädt zum Weltfrauentag nach Wittringen.

Auszeit vom Alltag ! Die LINKE lädt zum Weltfrauentag nach Wittringen.

 


DIE LINKE. Gladbeck & der Gladbecker Landtagskandidat im Wahlkreis 73, Phillip Euler laden für den Internationalen Frauentag, den 08. März von 14:00 bis 17:00Uhr zu einer Auszeit vom Alltag mit Kaffee, Sekt und zwanglosen Gesprächen vor das Wittringer Schloss.

Leider ist der 08. März kein Relikt der Geschichte, sondern aktuelle Notwendigkeit um auf die Ungleichheit auch hier in Deutschland aufmerksam zu machen. Am Weltfrauentag 2022, mehr als 100 Jahre nachdem dieser Tag erstmals begangen wurde, müssen wir leider feststellen, dass nach wie vor viele Frauenrechte, für die am Internationalen Frauentag gekämpft wird, noch immer nicht verwirklicht sind. Gleiche Bezahlung wie bei Männern, oft auch Selbstbestimmung und Gerechtigkeit werden nach wie vor vielen Frauen vorenthalten. Mit Ihnen will DIE LINKE - in Gladbeck, Berlin und weltweit - ein Zeichen setzen und bei hoffentlich schönem Wetter diesen Tag kämpferisch begehen.

 

Rüdiger Jurkosek

Alternative Anbindungen an Ärztecampus verbessern

Verkehrswende heißt, Alternativen schaffen

Linke fordert: Alternative Anbindungen an Ärztecampus verbessern

Zurecht wird vielfach, auch von den Linken, auf die unbefriedigende
Verkehrssituation am Medizincampus Butendorf hingewiesen. Besonders nach
Eröffnung des zweiten Praxisgebäudes kommt es zu erheblichen Störungen auf der
Horster Straße, weil die auf den Campus abbiegenden Fahrzeuge zum Teil
erhebliche Rückstaus verursachen. Wobei der Begriff „Campus“ sehr geschönt ist, es handelt sich nicht um eine parkähnliche Grünanlage, sondern um einen Parkplatz, auf diesem selbst kommt es durch das ständige Kurzzeitparken und der Suche nach einem freien Parkplatz in schmalen
Fahrgassen mit Gegenverkehr zu vielen Behinderungen, Lärm und Abgasen.

Anreise bitte nicht nur mit PKW

Bei einer Stärkung der Anbindung des Ärztecampus an die direkt vorbei führenden Busverbindungen und einer Verbesserung der Infrastruktur für Fahrradfahrer würde sich ein erheblicher Teil der PKW- Anfahrten einsparen lassen und die Verhältnisse würden schon dadurch entschärft. Doch viele Busse halten gar nicht erst an der 30m entfernten Haltestelle. Der VRR ist aufgerufen, seinen Widerstand gegen einen Stopp ausnahmslos aller am der Haltestelle Hl. Kreuz vorbeiführenden Linien aufzugeben.

Bügel zum Abstellen von Fahrrädern werden den Kunden/innen lediglich 16 Stück angeboten, bis auf die drei an der Apotheke alle gut versteckt hinter dem Parkplatz. Bei zwei Bürogebäuden mit ca. 3.000qm Nutzfläche einschließlich Apotheke mit Drive-In-Schalter, einer dreistelligen Angestelltenzahl und einem Kundenaufkommen vergleichbar mit einem großen Discounter überrascht es, dass nicht mehr Fahrradabstellanlagen vorgeschrieben sind

Auch die Ärzte sind gefragt

Die Betreiber und die Ärzteschaft müssen sich fragen lassen, ob sie gar nicht an das gesunde Fortbewegen mit dem Rad denken. Dass die drei Fahrradbügel am Haupteingang meistens voll belegt sind und viele Räder deshalb frei abgestellt werden, sollte den dort arbeitenden Ärzten doch schon aufgefallen sein. Ausreichende Abstellmöglichkeiten lassen sich aus Sicht der Linken am Haupteingang schaffen, wenn zwei PKW- Stellplätze nach hinten verlegt würden. Zu einer guten Qualität gehört auch eine Überdachung der Radabstellplätze als Witterungsschutz.

Mehr Anreize für die Anreise mittels ÖPNV oder dem Rad könnten die missliche Park- und Verkehrs deutlich verbessern. Je mehr Kunden mit anderen Verkehrsmitteln als dem eigenen Auto kommen, desto mehr entlastet es die Parksituation und desto mehr Fahrkomfort wird den Autofahrenden auf der Horster Straße geboten.

Neue Straßen sorgen für noch mehr Verkehr


Der CDU-Vorschlag, für PKW zusätzlich die Anfahrt über die Ulmenstraße und die Landstraße zu ermöglichen, würde die Situation auf dem Ärzteparkplatz wohl verschlimmern, weil mit
noch mehr PKW-Aufkommen aus noch mehr Richtungen zu rechnen wäre. Eine Anbindung über den Pfarrer-Grünfeldweg würde die Problematik lediglich zur schlecht einsehbaren Ulmenstraße verlagern und die vielen Eltern mit Ihren Kindern auf dem Weg zum Kindergarten am Ende des Pfarrer- Grünefeldweges ernsthaft gefährden.

Verkehrswende heißt, Alternativen schaffen.

Sinnvoll ist daher eine Fuß- und Fahrradverbindung zur Landstraße, so wie sie von der LINKEN schon 2021 vorgeschlagen wurde.  Es würde dadurch ein besserer Zugang ohne PKW-Verkehr aus östlicher Richtung ermöglicht werden und eine Lücke in der Ost-West Verbindung für Radfahrer geschlossen.

Keine Demokratie ohne Öffentlichkeit

Schlappe für die Stadt Gladbeck

Ein aufsehenerregender Rechtsstreit zwischen der Fraktion DIE LINKE und dem Rat der Stadt ist nach 6 Jahren im September 2021 vor dem Bundesverwaltungsgericht entschieden worden. Jetzt liegt auch die schriftliche Urteilsbegründung vor (BVerwG 8 C 31.20, Urteil vom 27. September 2021 | Bundesverwaltungsgericht ).

Der Vorwurf

Das Bundesverwaltungsgericht bestätigt den Vorwurf der LINKEN Ratsfraktion in Gladbeck, wie der Ex-Bürgermeister Roland im Jahr 2015 die Öffentlichkeit in unzulässiger Weise von der Sitzung des Rates ausgeschlossen hat. Die Sitzungsöffentlichkeit, die hier nach der Feststellung der Bundesverwaltungsgerichts verletzt wurde, „stellt einen tragenden Grundsatz der demokratischen Willensbildung in den Kommunen dar.“ (Absatz 17 des Urteils).

Ex-Bürgermeister auf Abwegen

Was war an jenem denkwürdigen Dezembertag des Jahres 2015 geschehen? Der damalige Bürgermeister hatte Einfluss auf die Teilnahme von Zuschauenden bei der Ratssitzung genommen, indem er für ihm genehme Personen Zuschauerplätze reservierte. Hierzu zählten neben seiner Ehefrau und Mitarbeiter der eigenen Verwaltung auch Verband- oder Firmenvertreter. Das durfte er nicht, so das Gericht, weil er damit „eine chancengleiche Zugangsmöglichkeit für jedermann ohne Ansehen der Person“ (Absatz 16 des Urteils) verhindert hat.

Worum es eigentlich ging

Im Mittelpunkt der Tagesordnung stand der mögliche Ausbau der B224 zur Autobahn A52. Dagegen hatten sich im Vorfeld besonders DIE LINKE ausgesprochen und starke Unterstützung aus der Bürgerschaft durch das Bürgerforum Gladbeck erhalten. Da die Zuschauenden bei Ratssitzungen weder Rede- noch Stimmrecht haben, war eine Störung des Sitzungsverlaufs nicht zu erwarten. Deshalb ist es so unverständlich, dass der Ex-Bürgermeister die Autobahngegner mit unrechtmäßigen Maßnahmen von der Sitzung fernhalten wollte. War es als bloße Machtdemonstration gemeint? Jedenfalls stieß dem Bundesverwaltungsgericht besonders auf, dass Herr Roland für eine SPD-nahe Bürgerinitiative 4 Plätze reservieren ließ, das Bürgerforum Gladbeck von ihm aber keine Platzreservierung erhielt (Absatz 20 des Urteils).

Verstoß gegen den Grundsatz der Sitzungsöffentlichkeit

Von 73 Zuschauerplätzen wurden 24 Plätze unrechtmäßig der Öffentlichkeit vorenthalten. Darin sieht das Gericht einen Verstoß gegen den Grundsatz der Sitzungsöffentlichkeit.

Bleiben die Beschlüsse der Ratssitzung gültig?

In jener Sitzung des Rates im Jahr 2015 hat die Mehrheit des Rates den Bau der A52 durch Gladbeck begrüßt. Dieser Beschluss war nach Meinung der Fraktion DIE LINKE unwirksam, da bei der Sitzung der Grundsatz der Sitzungsöffentlichkeit nicht eingehalten wurde. Das sah das Bundesverwaltungsgericht jedoch anders. Es unterschied zwischen „schweren“ und „sonstigen“ Verstößen gegen den Öffentlichkeitsgrundsatz. „Bei sonstigen Verletzungen des Grundsatzes der Öffentlichkeit von Ratssitzungen bleibt es dann bei der Wirksamkeit der verfahrensfehlerhaften Beschlüsse“ (Absatz 23 des Urteils). Im Gladbecker Rechtsstreit handelt es sich nach Meinung des Gerichts nur um einen „sonstigen“ Verstoß. Damit sind die Beschlüsse nicht aufgehoben.

Kein voller Erfolg für die LINKE-Fraktion in Gladbecker

Diese Ansicht des Gerichts ist für die Gladbecker LINKE durchaus enttäuschend, denn es ging ihr ja nicht nur um eine gerichtliche Bewertung der selbstherrlichen Entscheidungen des Ex-Bürgermeisters, sondern auch um eine Wiederholung der Abstimmungen aus der Ratssitzung im Dezember 2015. Der Teilerfolg wirkt trotzdem in die Zukunft, da der Grundsatz der Sitzungsöffentlichkeit durch das Bundesverwaltungsgericht konkretisiert wurde. Kein Behördenleiter, weder Oberbürgermeister und Bürgermeister, noch Landrat kann sich in Zukunft auf Unwissenheit berufen, wenn Bürgerinnen und Bürger durch eine fehlerhafte Platzvergabe ausgeschlossen werden.

Hohe Streitkosten für die Stadt

Bleibt noch zu betonen, dass das rechtswidrige und selbstherrliche Vorgehen des Ex-Bürgermeisters der Verwaltung wohl Kosten in Höhe eines 6-stelligen Eurobetrages verursacht hat, weil Roland seinen festangestellten Rathausjuristen keine erfolgreiche Vertretung vor Gericht zugetraut hat. Stattdessen wurde von ihm ein bekannterweise sehr teures Anwaltsbüro zu seiner Vertretung engagiert. Eine Offenlegung der Kosten hat die Verwaltung bislang verweigert.

Rüdiger Jurkosek

Ein großer Verlust für Partei und Fraktion. Olaf Jung

Die Fraktion DIE LINKE in Gladbeck wie auch die die Fraktion DIE LINKE im Kreistag
trauen gemeinsam mit den Genossinnen und Genossen im Kreis um Olaf Jung, der am 21 11.2021 überraschend verstorben ist.
Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei seiner Familie.
Als Mitbegründer der Partei Wahlalternive und Soziale Gerechtigkeit WASG und der Partei DIE LINKE.war Olaf ein verlässlicher Mitstreiter 
und kluger Ratgeber über viele Jahre hinweg. Selten der lauteste auf einem Parteitag arbeitete er mit seiner ruhigen sachlichen Art
konstruktiv auf vielen Ebenen mit. 
Im Rat, im RVR und als Sachkundiger Bürger in der Kreistagsfraktion wurde Olaf für seinen Sachverstand geschätzt. Er selbst, sein Verstand
und sein Fleiß werden uns fehlen. 
   
Ratsfraktion DIE LINKE. Gladbeck / Fraktion DIE LINKE. im Kreis Recklinghausen
 

Aktuelles


 

Olaf Jung

Pressemitteilung

Bauarbeiten auf der Mottbruchhalde - LINKE wendet sich an den Landrat

Seit einigen Tagen haben auf dem Haldenplateau der Mottbruchhalde unübersehbar die Arbeiten zum Bau eines Windkraftwerks begonnen. Der Baugrund wird im Bereich der geplanten Fundamente für die vom Kreis Recklinghausen genehmigte Windkraftanlage mit Bohrpfählen verstärkt. Dies erfolgt bei Windenergieanlagen, um eine bessere Verankerung im Baugrund zu erreichen.

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Olaf Jung

Pressemitteilung

Sanierungsgebiet vertagt - Erfolg für Antrag der Linken im Planungsausschuss

In der Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Umwelt, Klimaschutz und Mobilität am 3. Dezember sollte ein Verfahren auf den Weg gebracht werden, mit dem Flächen entlang der B 224 als städtebauliches Sanierungsgebiet ausgewiesen werden können. Die Ausweisung eines städtebaulichen Sanierungsgebietes gehört zu den umfangreichsten Instrumenten der Stadtentwicklung. Sie ist als Teil des besonderen Städtebaurechts anzuwenden, wenn die Regelungsmöglichkeiten des allgemeinen Städtebaurechts ausgeschöpft sind. Die Ausweisung einer Sanierungssatzung ist jedoch mit starken Eingriffen in die Eigentumsrechte der Einwohner des Gebietes wie etwa Bauverboten oder Umsiedlungen verbunden, hinzu kommt die Auskunftspflicht gegenüber der Stadt.

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Unsere Zeitung für Gladbeck

Ausgabe September 2020

Ausgabe Juni 2020

Die Linke. Gladbeck

Lambertistr. 7

45964 Gladbeck-Mitte

(Fußgängerzone neben Café Creme)

Tel. 0 20 43 - 3 78 22 40

+4920433782240

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