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Olaf Jung

SPD leidet unter Realitätsverlust

Eine Resolution im Integrationsrat zu beschließen, wenn der übergroße Teil der Migrantenvertreter der Sitzung fern bleibt, ist nutz- und sinnlos. Was soll eine Resolution bewirken, wenn zu befürchten ist, dass sie von der nicht anwesenden Mehrheit der Migranten nicht getragen wird. Viel wichtiger wäre es mit den türkisch stämmigen Migranten wieder ins Gespräch zu kommen. Der Vertreter der LINKEN, Ratsherr Jung, der in der Sitzung den erkrankten Ratsherr Kosar vertreten hat, hätte die Resolution natürlich mitgetragen. Sowohl Ratsherr Kosar, als auch sein Vertreter Ratsherr Jung wurden, anders als von SPD-Ratsherr Angel fälschlich behauptet, vom Rat der Stadt Gladbeck mittels einer demokratischen Wahl in den Integrationsrat entsendet. Geradezu unverschämt, ehrverletzend und zudem realitätsfern ist die Mutmaßung der Ratsherren Baumeister und Angel, dass Ratsherr Jung andere politische Gruppierungen „fremdsteuern“ würde. Baumeister und Angel schließen hier wohl von sich selbst auf andere.

Integration ist mehr, als einmal im Jahr das Ramadan-Fest vor dem Rathaus zu feiern. Spätestens seit den heftigen Irritationen um das geplante Group Yorum Konzert sollte allen politisch Interessierten klar sein, dass in Gladbeck im Verhältnis mit den türkisch stämmigen Migranten etwas nicht rund läuft. Die SPD hat sich bei der Diskussion um die Durchführung dieses Konzertes, wie ein verlängerter Arm Erdogans, auf die Seite der Moscheevereine geschlagen, die massiv gegen die Durchführung der Veranstaltung interveniert haben. Aus der Resolution: „Die Stadt Gladbeck ist ein Ort der Demokratie und Toleranz. Jeder, der hier bei uns lebt, hat dies zu respektieren.“ Wie dieses Vorgehen, auch der SPD, bei der linken Group Yorum mit dem Anspruch aus der Resolution zu vereinbaren ist, ist erklärungsbedürftig. Auch bei der Resolution ging es den SPD- und SGG-Vertretern erkennbar nur darum, das brenzlige Thema schönzureden und schnell unter den Teppich zu kehren und jede demokratische Auseinandersetzung zu vermeiden.

Auch die SPD/SGG-Mitglieder des Integrationsrates sind nicht vollständig erschienen, und haben zur Beschlussunfähig beigetragen. Angel und Baumeister müssten sich sich auch an die eigene Nase fassen. Statt dessen versuchen sie Ihre Schuld abzuwälzen und bezichtigen andere der " Fremdsteuerung". Es scheint also etwas an dem Gerücht zu stimmen, dass die Nasen der SPD-Politiker mittlerweile zu lang geworden sind, um von ihnen noch mit den eigenen Händen erreicht zu werden.


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